Böhmische Knödel
Zutaten:
- 600 Gramm Weizenmehl
- 300 ml warme Milch
- 3 Eier
- 1 Würfel Hefe
- 1 TL Zucker
- 2 TL Salz
- 1 EL Butter
Zubereitung:
- Zuerst die Hefe zerbröseln uns in der lauwarmen Milch mit dem Zucker auflösen. Dann etwa 10 Minuten stehen lassen, bis sie schäumt.
- Jetzt das Mehl in eine große Schüssel sieben und eine Mulde in die Mitte drücken.
- Nun die Eier, das Salz und die Hefemischung in die Mulde geben.
- Den Teig gut verkneten, bis er glatt und elastisch ist. Dies dauert etwa 10 – 12 Minuten. Wenn der Teig zu klebrig ist, muss etwas mehr Mehl hinzugefügt werden.
- Den Teig abdecken und an einem warmen Ort etwa 1 Stunde gehen lassen, bis er sich nahezu verdoppelt hat. Als Nächstes den aufgegangenen Teig auf einer gut bemehlten Arbeitsfläche zu zwei länglichen Rollen formen.
- In der Zwischenzeit einen großen Topf mit Wasser zum Kochen bringen und leicht salzen. Nun die Teigrollen in das kochende Wasser legen und die Hitze reduzieren.
- Die Knödel etwa 20 Minuten bei schwacher Hitze garen. Nach der Hälfte der Zeit die Knödel wenden.
- Die Knödel aus dem Wasser nehmen und kurz abtropfen lassen. Anschließend in Scheiben schneiden. Dann die Butter zum Schmelzen bringen und die Knödelscheiben mit etwas geschmolzener Butter bestreichen, damit sie nicht zu schnell austrocknen.
Nährwerte - (für 1 Person - Irrtum vorbehalten)
Weitere Knödel Ideen
Böhmische Knödel zählen zu den klassischen Beilagen der mitteleuropäischen Küche und passen besonders gut zu herzhaften Soßen- und Fleischgerichten. Typische Kombinationen zeigen sich im Pilzragout mit Semmelknödel oder beim Hackbraten mit Glühwein-Soße und Semmelknödel, bei denen Knödel eine zentrale Rolle auf dem Teller spielen.
Als eigenständige Varianten der Knödelküche bieten sich Jägerknödel, Spinatknödel oder Wildkräuter-Knödel an, die das Grundprinzip mit unterschiedlichen Aromen interpretieren. Eine klassische Alternative stellen außerdem die Kartoffelknödel dar, die als Basis vieler regionaler Gerichte gelten.
Auch in Suppen werden Knödel traditionell eingesetzt, etwa bei Kaspressknödeln in Gemüsebrühe oder in der Leberknödelsuppe, die zeigen, wie vielseitig Knödel über die reine Beilagenfunktion hinaus verwendet werden.
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