Dieses indische Auberginen-Curry wird mit Kokosmilch, Kichererbsen, Tomaten und aromatischen Gewürzen gekocht und ist eine wunderbar cremige Hauptspeise für jeden Tag. Die goldbraun angebratenen Auberginen bringen viel Geschmack mit, während die würzige Soße perfekt zu Basmatireis oder Naan passt.
Auberginen Curry indisch – mit Kokosmilch & Kichererbsen
Zutaten:
- 800 Gramm große Auberginen 2 große
- 1 große Zwiebel
- 2 Knoblauchzehen
- 20 Gramm frischer Ingwer
- 2 EL neutrales Pflanzenöl
- 1 EL Tomatenmark
- 400 Gramm stückige Tomaten aus der Dose
- 400 ml Kokosmilch aus der Dose
- 240 Gramm Kichererbsen aus der Dose
- 2 TL Currypulver
- 1 TL Garam Masala
- 1 TL Kreuzkümmel gemahlen
- 1/2 TL Kurkuma
- 1/4 TL Chiliflocken optional
- 1 TL Salz
- 1/2 TL schwarzer Pfeffer
- 1 TL Zucker
- 2 EL Zitronensaft oder Limettensaft
- 2 EL gehackter Koriander oder Petersilie
Zubereitung:
🍆 Auberginen vorbereiten
- Die Auberginen waschen, die Enden entfernen und das Fruchtfleisch in etwa 2 bis 3 Zentimeter große Würfel schneiden. Die Zwiebel schälen und fein würfeln. Knoblauch und Ingwer ebenfalls schälen und sehr fein hacken oder reiben. Die Kichererbsen in ein Sieb geben, abspülen und gut abtropfen lassen.
🔥 Auberginen anbraten
- 1 Esslöffel Öl in einer großen Pfanne oder einem breiten Topf erhitzen und die Auberginenwürfel darin bei mittlerer bis kräftiger Hitze portionsweise etwa 6 bis 8 Minuten anbraten, bis sie weich werden und an mehreren Stellen goldbraune Röstspuren bekommen. Die Auberginen anschließend aus der Pfanne nehmen und kurz beiseitestellen.
🧅 Aromaten anschwitzen
- Das restliche Öl in die Pfanne geben und die Zwiebelwürfel darin bei mittlerer Hitze etwa 3 Minuten glasig anschwitzen. Dann Knoblauch und Ingwer hinzufügen und etwa 30 Sekunden mitbraten, bis alles aromatisch duftet.
🥄 Gewürzbasis zubereiten
- Das Tomatenmark zugeben und kurz anrösten. Currypulver, Garam Masala, Kreuzkümmel, Kurkuma und nach Wunsch die Chiliflocken einrühren und nur kurz mitrösten, damit die Gewürze ihr Aroma entfalten, aber nicht bitter werden.
🍅 Soße kochen
- Die stückigen Tomaten und die Kokosmilch angießen, Kichererbsen, Salz, Pfeffer und Zucker hinzufügen und alles gründlich verrühren. Die Soße einmal aufkochen lassen und dann bei mittlerer Hitze etwa 8 Minuten sanft köcheln lassen.
🍲 Curry fertigstellen
- Die angebratenen Auberginen zurück in die Pfanne geben und noch etwa 8 bis 10 Minuten in der Soße sanft mitgaren, bis sie vollständig weich sind und das Curry leicht sämig geworden ist. Zum Schluss den Zitronen- oder Limettensaft unterrühren und das Curry noch einmal abschmecken.
🌿 Servieren
- Das Auberginen-Curry vor dem Servieren mit gehacktem Koriander oder Petersilie bestreuen. Dazu passen Basmatireis, Jasminreis oder Naan besonders gut.
Nährwerte - (für 1 Person - Irrtum vorbehalten)
Tipps & FAQ:
💡 Küchentipp & Zubereitungstrick
Bratet die Auberginen zuerst separat an und gebt sie nicht roh direkt in die Soße. So bekommen sie mehr Aroma, bleiben schöner in Form und machen das Curry nicht unnötig wässrig. Wenn die Auberginen beim Braten sehr viel Öl aufnehmen, hilft es, die Hitze etwas zu erhöhen und sie in Ruhe bräunen zu lassen, statt ständig umzurühren. Falls das Curry am Ende zu dick wirkt, könnt ihr noch einen kleinen Schuss Wasser oder Gemüsebrühe einrühren. Ist die Soße dagegen zu flüssig, lasst das Curry einfach einige Minuten ohne Deckel weiterköcheln. Der Zitronen- oder Limettensaft sollte erst ganz zum Schluss dazugegeben werden, damit das Curry frisch und ausgewogen schmeckt.✨ Warum dieses Rezept besonders ist
Dieses Auberginen-Curry verbindet eine cremige Kokossoße mit aromatischen Gewürzen und goldbraun gebratenen Auberginen. Die Kichererbsen machen das Gericht sättigend und alltagstauglich, ohne dass es schwer wirkt. Gleichzeitig bringt das Curry viel Geschmack auf den Tisch und lässt sich mit einfachen Zutaten unkompliziert kochen.❓ FAQ:
❓ Muss ich Auberginen vor dem Kochen salzen?
Bei den meisten Auberginen ist das heute nicht mehr zwingend nötig. Wenn ihr möchtet, könnt ihr die Würfel leicht salzen und 15 Minuten ziehen lassen. Danach gut trocken tupfen. Das kann helfen, etwas Feuchtigkeit zu entziehen, ist bei diesem Rezept aber kein Muss.❓ Warum werden Auberginen beim Braten so ölig?
Auberginen nehmen anfangs viel Öl auf. Wenn sie jedoch bei ausreichend Hitze angebraten werden, werden sie schnell weicher und goldbraun. Wichtig ist, nicht zu viel Öl auf einmal zu verwenden und die Auberginen nicht zu eng in die Pfanne zu geben.❓ Kann ich das Auberginen-Curry ohne Kichererbsen kochen?
Ja, das geht. Die Kichererbsen können weggelassen oder zum Beispiel durch rote Linsen, gewürfelte Kartoffeln oder Tofu ersetzt werden. Mit Kichererbsen wird das Curry allerdings besonders sättigend.❓ Ist das Auberginen-Curry scharf?
In dieser Version ist das Curry nur mild bis leicht würzig. Mit den optionalen Chiliflocken könnt ihr die Schärfe etwas erhöhen. Wer es richtig scharf mag, kann zusätzlich frische Chili oder etwas Cayennepfeffer verwenden.❓ Kann ich das Curry vorbereiten?
Ja, das Auberginen-Curry lässt sich sehr gut vorbereiten. Viele finden sogar, dass es am nächsten Tag noch besser schmeckt, weil die Gewürze dann noch stärker durchgezogen sind.❓ Welche Beilage passt am besten dazu?
Am besten passen Basmatireis, Jasminreis oder Naan. Auch Fladenbrot oder ein Klecks Naturjoghurt passen sehr gut dazu und gleichen die Würze schön aus.Beilagen-Tipps
Zu diesem Auberginen-Curry passt lockerer Basmatireis besonders gut, weil er die cremige Soße wunderbar aufnimmt. Auch Jasminreis oder Naan sind sehr passende Begleiter. Wer das Essen noch etwas frischer gestalten möchte, serviert zusätzlich einen Klecks Naturjoghurt oder einen einfachen Gurkensalat dazu.
Varianten & Aufbewahrung
Für eine etwas tomatigere Variante kann die Menge der stückigen Tomaten leicht erhöht werden. Wer mehr Gemüse im Curry mag, ergänzt Zucchini, Spinat oder Paprika. Statt Kichererbsen können auch rote Linsen, Kartoffelwürfel oder Tofu verwendet werden. Für eine kräftigere Würze eignen sich zusätzlich etwas Koriandersamen oder Senfsamen, die zu Beginn kurz mit angeröstet werden.
Reste können vollständig abgekühlt und gut verschlossen bis zu 2 Tage im Kühlschrank aufbewahrt werden. Beim Erwärmen eventuell einen kleinen Schuss Wasser hinzufügen, falls das Curry zu stark eingedickt ist. Auch zum Einfrieren eignet sich das Curry gut, wobei die Auberginen nach dem Auftauen etwas weicher werden können.
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