Dieser Paprika-Kartoffel-Topf verbindet zarte Kartoffeln mit roter und gelber Paprika in einer kräftigen Tomatensoße. Das unkomplizierte vegetarische Gericht wird in nur einem Topf gekocht und bekommt durch die Kartoffeln eine angenehm sämige Konsistenz.
Paprika-Kartoffel-Topf
Zutaten:
- 800 Gramm Kartoffeln vorwiegend festkochend
- 2 rote Paprika
- 1 gelbe Paprika
- 1 große Zwiebel
- 2 Knoblauchzehen
- 2 EL Pflanzenöl
- 2 EL Tomatenmark
- 400 Gramm gehackte Tomaten
- 600 ml Gemüsebrühe
- 1 1/2 TL Paprikapulver edelsüß
- 1/2 TL geräuchertes Paprikapulver
- 1 TL getrockneter Majoran
- 1/2 TL Oregano
- 1 TL Zucker
- 1 TL Salz
- 1/2 TL schwarzer Pfeffer
- 1 TL Speisestärke optional
- 2 EL kaltes Wasser optional
- 1 EL Zitronensaft
- 2 EL gehackte Petersilie
Zubereitung:
🥔 Kartoffeln vorbereiten
- Die Kartoffeln schälen und in etwa 2 bis 3 cm große Würfel schneiden. Möglichst gleichmäßig arbeiten, damit alle Stücke gleichzeitig gar werden.
🌶️ Paprika schneiden
- Paprika waschen, entkernen und in mundgerechte Stücke schneiden. Die Zwiebel würfeln und den Knoblauch fein hacken.
🔥 Zwiebeln anschwitzen
- Das Öl in einem großen Topf erhitzen. Die Zwiebeln darin bei mittlerer Hitze etwa 3 Minuten glasig anschwitzen.
🍅 Tomatenmark anrösten
- Knoblauch und Tomatenmark hinzufügen und etwa 1 Minute mitrösten. Anschließend Paprikapulver, Majoran und Oregano kurz unterrühren.
🥔 Kartoffeln dazugeben
- Die Kartoffelwürfel in den Topf geben und gründlich mit der Würzmischung vermengen.
🥣 Topf aufgießen
- Gehackte Tomaten und Gemüsebrühe hinzufügen. Zucker, Salz und Pfeffer einrühren und alles einmal aufkochen lassen.
⏳ Kartoffeln vorgaren
- Den Paprika-Kartoffel-Topf bei mittlerer Hitze etwa 15 Minuten sanft köcheln lassen.
🌶️ Paprika ergänzen
- Die Paprikastücke hinzufügen und weitere 10 bis 12 Minuten köcheln lassen, bis Kartoffeln und Paprika weich sind, aber noch ihre Form behalten.
🥄 Konsistenz anpassen
- Für einen sämigeren Topf einige Kartoffelstücke mit einem Kochlöffel am Topfrand leicht zerdrücken und wieder unterrühren. Falls zusätzlich Bindung gewünscht ist, Speisestärke mit kaltem Wasser verrühren und kurz einrühren.
🍋 Abschmecken
- Mit Zitronensaft, Salz und Pfeffer abschmecken. Zum Schluss die gehackte Petersilie unterheben oder darüberstreuen.
Nährwerte - (für 1 Person - Irrtum vorbehalten)
Tipps & FAQ:
💡 Küchentipp & Zubereitungstrick
Die Paprika sollte erst später zu den Kartoffeln kommen. Dadurch wird sie weich, zerfällt aber nicht vollständig. Für eine natürliche Bindung brauchen wir normalerweise keine große Menge Speisestärke. Einige weich gekochte Kartoffelstücke am Topfrand zu zerdrücken reicht oft schon aus, um die Soße angenehm sämig zu machen.✨ Warum dieses Rezept besonders ist
Kartoffeln sorgen für eine weiche, sättigende Grundlage, während Paprika dem Gericht eine leicht süßliche und aromatische Note gibt. Tomatenmark und Paprikapulver sorgen für kräftigen Geschmack, ohne dass Fleisch notwendig ist. Gleichzeitig entsteht durch die Kartoffelstärke eine schöne, natürliche Bindung.❓ FAQ:
❓ Welche Kartoffeln eignen sich für den Paprika-Kartoffel-Topf
Vorwiegend festkochende Kartoffeln sind ideal. Sie werden weich, behalten aber ihre Form besser als mehligkochende Sorten.❓ Welche Paprika kann ich verwenden
Rote und gelbe Paprika eignen sich besonders gut, weil sie leicht süßlich schmecken. Grüne Paprika kann ebenfalls verwendet werden, schmeckt aber etwas herber.❓ Warum kommt die Paprika später in den Topf
Paprika benötigt deutlich weniger Garzeit als Kartoffeln. Würde sie von Anfang an mitkochen, könnte sie sehr weich werden und zerfallen.❓ Wie bekomme ich den Paprika-Kartoffel-Topf sämiger
Einfach einige Kartoffelstücke direkt im Topf zerdrücken. Die austretende Stärke bindet die Flüssigkeit ganz natürlich.❓ Kann ich weiteres Gemüse hinzufügen
Ja. Möhren, Zucchini oder Lauch passen ebenfalls gut. Dabei sollte die jeweilige Garzeit berücksichtigt werden.❓ Kann ich den Paprika-Kartoffel-Topf vorbereiten
Ja. Er lässt sich gut vorbereiten und später langsam wieder erhitzen. Bei Bedarf etwas Gemüsebrühe ergänzen.❓ Wie lange hält sich der Paprika-Kartoffel-Topf
Gut verschlossen hält er sich etwa 2 bis 3 Tage im Kühlschrank.Beilagen-Tipps
Der Paprika-Kartoffel-Topf ist bereits eine vollständige Hauptspeise. Wer etwas dazu servieren möchte, kann frisches Bauernbrot, Baguette oder einen einfachen grünen Salat reichen.
Varianten & Aufbewahrung
Für mehr Schärfe können Chiliflocken oder etwas Cayennepfeffer ergänzt werden. Auch Feta passt sehr gut und kann kurz vor dem Servieren über den fertigen Topf gebröselt werden. Wer zusätzlich Proteine möchte, kann weiße Bohnen oder Kichererbsen unterrühren.
Reste lassen sich etwa 2 bis 3 Tage im Kühlschrank aufbewahren. Beim Erwärmen bei Bedarf etwas Gemüsebrühe hinzufügen.
Weitere herzhafte Kartoffel- und Topfgerichte
Der Paprika-Kartoffel-Topf ist ein einfaches, sättigendes Gericht mit Kartoffeln, Paprika und kräftiger Würze. Sehr nah verwandt ist das Kartoffelgulasch mit Würstchen, weil auch dort Kartoffeln und Paprika in einer herzhaften Soße zusammenkommen.
Wer die fleischlose Richtung stärken möchte, findet im Kartoffelgulasch vegetarisch – einfach & herzhaft und im Vegetarischen Wirsing-Eintopf mit Kartoffeln – herzhaft & wärmend passende Alternativen mit Gemüse und Kartoffeln. Etwas kräftiger wird es mit der Karottensuppe mit Würstchen und Kartoffeln – einfach & herzhaft oder dem Möhreneintopf mit Hackfleisch.
Für eine würzige vegetarische Kartoffelidee passt außerdem Chana Alu Masala – Kichererbsen-Kartoffel-Curry gut dazu.
Mehr passende Ideen findest du in unserer Kategorie Hauptspeisen.

