Diese Spargelcremesuppe ist ein echter Klassiker für die Spargelzeit und schmeckt besonders aromatisch durch den selbst gekochten Spargelsud. Statt Schalen und Enden wegzuwerfen, holen wir daraus zuerst den vollen Geschmack heraus. Danach wird die Suppe mit weißem Spargel, Sahne und Muskat fein abgeschmeckt. So entsteht eine cremige Spargelsuppe, die schlicht wirkt, aber richtig rund schmeckt.
Spargelcremesuppe – klassisch, cremig & einfach
Zutaten:
- 800 Gramm weißer Spargel
- 1 l Wasser
- 1 TL Salz
- 1 TL Zucker
- 1 EL Zitronensaft
- 40 Gramm Butter
- 40 Gramm Mehl
- 150 ml Sahne
- Salz
- Pfeffer
- Muskat
- 2 EL Schnittlauch fein geschnitten
Zubereitung:
🌿 Spargel vorbereiten
- Den weißen Spargel gründlich schälen und die holzigen Enden abschneiden. Schalen und Enden nicht wegwerfen, denn daraus wird der aromatische Spargelsud gekocht.
🥣 Spargelsud kochen
- Wasser mit Salz, Zucker und Zitronensaft in einen Topf geben. Spargelschalen und Enden zufügen und alles etwa 20 Minuten leise köcheln lassen. Danach den Sud durch ein feines Sieb abgießen und auffangen.
🔪 Spargel schneiden
- Die geschälten Spargelstangen in kleine Stücke schneiden. Die Spitzen können etwas größer bleiben, damit später ein paar schöne Einlagen in der Suppe sichtbar sind.
🔥 Spargel garen
- Den Spargelsud zurück in den Topf geben und die Spargelstücke darin etwa 10 bis 12 Minuten garen, bis sie weich sind. Einige Spargelspitzen als Einlage herausnehmen und beiseitelegen.
🧈 Mehlschwitze herstellen
- In einem zweiten Topf die Butter schmelzen. Das Mehl einrühren und kurz anschwitzen, ohne dass es dunkel wird. Nach und nach den heißen Spargelsud mit den Spargelstücken unter Rühren zugießen.
🥄 Suppe cremig kochen
- Die Suppe einige Minuten leicht köcheln lassen, damit sie bindet. Anschließend mit dem Pürierstab fein pürieren, bis sie schön cremig ist.
🥛 Sahne einrühren
- Die Sahne zufügen und die Spargelcremesuppe noch einmal kurz erwärmen. Nicht mehr stark kochen lassen, damit die Suppe fein und cremig bleibt.
✨ Abschmecken und servieren
- Mit Salz, Pfeffer und frisch geriebener Muskatnuss abschmecken. Die zurückgelegten Spargelspitzen in die Suppe geben und mit Schnittlauch bestreut servieren.
Nährwerte - (für 1 Person - Irrtum vorbehalten)
Tipps & FAQ:
💡 Küchentipp & Zubereitungstrick
Für eine richtig aromatische Spargelcremesuppe sollten die Schalen und Enden immer mitgekocht werden. Genau daraus entsteht der Sud, der der Suppe ihren kräftigen Spargelgeschmack gibt. Die Mehlschwitze sollte nur hell bleiben und nicht bräunen. So bekommt die Suppe eine schöne Bindung, ohne dass der feine Spargelgeschmack von Röstaromen überdeckt wird.✨ Warum dieses Rezept besonders ist
Diese Spargelcremesuppe schmeckt so, wie eine klassische Spargelsuppe schmecken soll: fein, cremig und deutlich nach weißem Spargel. Der selbst gekochte Sud macht den Unterschied, weil er aus den Schalen noch viel Aroma herausholt. Dadurch wird aus wenigen Zutaten eine Suppe, die deutlich voller und runder schmeckt als eine schnelle Variante ohne Spargelsud.❓ FAQ:
❓ Muss weißer Spargel für Spargelcremesuppe geschält werden?
Ja, weißer Spargel sollte gründlich geschält werden. Die Schale ist faserig und würde in der Suppe stören. Für den Sud können die Schalen aber sehr gut verwendet werden.❓ Kann ich Spargelcremesuppe vorbereiten?
Ja, die Suppe lässt sich gut vorbereiten. Sie kann fertig gekocht und später vorsichtig erwärmt werden. Dabei sollte sie nicht stark kochen, damit die Sahne schön cremig bleibt.❓ Kann ich die Spargelcremesuppe einfrieren?
Grundsätzlich ja, allerdings können Suppen mit Sahne nach dem Auftauen leicht ausflocken. Besser ist es, die Suppe ohne Sahne einzufrieren und die Sahne erst nach dem Auftauen frisch einzurühren.❓ Warum kommt Zucker in den Spargelsud?
Etwas Zucker rundet den Geschmack ab und mildert mögliche Bitterstoffe im Spargel. Die Suppe wird dadurch nicht süß, sondern ausgewogener.❓ Kann ich die Suppe auch mit grünem Spargel kochen?
Ja, das funktioniert, schmeckt aber anders. Grüner Spargel ist kräftiger und etwas herzhafter. Für die klassische Spargelcremesuppe ist weißer Spargel die passendere Wahl.Beilagen-Tipps zur Spargelcremesuppe
Frisches Baguette passt immer
Ein Stück knuspriges Baguette oder helles Bauernbrot ist die einfachste Begleitung zur Spargelcremesuppe. Es nimmt die cremige Suppe gut auf und macht sie etwas sättigender.
Geröstete Brotwürfel bringen Biss
Wer etwas mehr Struktur möchte, kann kleine Brotwürfel in Butter goldbraun rösten. Sie passen sehr gut zur milden Suppe und sorgen für einen schönen Kontrast.
Als Vorspeise im Frühlingsmenü
Die Spargelcremesuppe eignet sich wunderbar als Vorspeise vor einem leichten Hauptgericht mit Fisch, Hähnchen oder Kartoffeln. Sie wirkt fein, ohne zu schwer zu sein.
Mit Schnittlauch frisch servieren
Frischer Schnittlauch gibt der Suppe Farbe und eine milde Würze. Besonders bei einer hellen Cremesuppe macht das optisch und geschmacklich viel aus.
Varianten & Aufbewahrung
Mit Spargelstückchen als Einlage
Ein paar Spargelspitzen oder kleine Spargelstücke sollten vor dem Pürieren herausgenommen und später wieder in die Suppe gegeben werden. Das sieht schöner aus und macht die Suppe interessanter.
Mit weniger Sahne leichter kochen
Wer die Suppe etwas leichter möchte, kann einen Teil der Sahne durch Milch ersetzen. Die Suppe bleibt cremig, wird aber etwas weniger gehaltvoll.
Im Kühlschrank lagern
Reste der Spargelcremesuppe sollten gut abgedeckt im Kühlschrank aufbewahrt werden. Dort hält sie sich etwa 1 bis 2 Tage.
Vorsichtig erwärmen
Beim Aufwärmen sollte die Suppe langsam erhitzt und regelmäßig gerührt werden. Starkes Kochen ist nicht nötig und kann die cremige Konsistenz beeinträchtigen.
Weitere Spargelsuppen-Ideen von klassisch bis herzhaft
Die Spargelcremesuppe – klassisch, cremig & einfach steht für die klassische und besonders beliebte Variante – ähnlich puristisch zeigt sich auch die Spargelsuppe, die den Spargelgeschmack in den Mittelpunkt stellt.
Für mehr Abwechslung sorgt die Spargelcremesuppe mit Croutons und Petersilie, die eine klassische Verfeinerung darstellt.
Mit der Spargelsuppe mit Hackbällchen kommt zusätzlich eine herzhafte und sättigende Variante ins Spiel, die sich deutlich von den klassischen Suppen abhebt.

