Chardonnay ist als großartiger Wein bekannt

Chardonnay

Vor allem an warmen Sommertagen, bietet ein Glas erfrischender Weißwein die ideale Abkühlung. Dabei gehört der Chardonnay Weißwein zu den besonders hochwertigen Sorten und verspricht den perfekten Genuss. Damit gehört er zu den populärsten Rebsorten auf der ganzen Welt.

Inhaltsverzeichnis:

Was ist Chardonnay?

Beim diesem Wein handelt es sich um eine weiße Rebsorte. Diese kennzeichnet sich durch eine extrem hohe Anpassungsfähigkeit aus. Dadurch konnte sich der Chardonnay von Frankreich über Kalifornien und Australien in die ganze Welt verbreiten.

Das Besondere an diesen Rebsorten ist, dass sie sich an die verschiedensten Bodenverhältnisse und klimatische Bedingungen sehr gut anpassen kann. Daraus resultiert, dass man in fast jeder Lage einen ganz hervorragenden Chardonnay herstellen kann. Allerdings wird sehr kalkhaltiger Boden dennoch insgesamt bevorzugt. 

Generell gehört dieser Weißwein zur Burgunderfamilie. Zudem kann dieser Wein auch ideal für die Herstellung von Sekt verwendet werden.

Welche Traube steckt dahinter

Der Begriff Chardonnay bezeichnet die Chardonnay Trauben, aus der dann auch der Wein gekeltert wird. Dabei handelt es sich um eine französische Weißwein Rebsorte. Im Ursprung wurden diese Sorten im französischen Weingebiet Burgund angebaut. Optisch kennzeichnen sich die Trauben durch eine satte gelbgrüne Verfärbung. Insbesondere in Frankreich findet man allerdings auch vereinzelt Rebstöcke mit leicht rötlich gefärbten Beeren, gut geeignet für den Rosé.

Von der Optik erinnern die Trauben stark an den Weißen Burgunder. Der Unterschied lässt sich aber vor allem durch die verschiedenen Formen der Weinblätter ableiten. Charakteristisch für die Chardonnay Traube ist eine mittlere Reifezeit und ihre Anfälligkeit für Spätfröste.

Chardonnay Traube

Wo wird dieser Wein angebaut?

Auch wenn er seinen Ursprung in Frankreich hatte, gilt heute Kalifornien als größtes Anbaugebiet. Dort wird auf ca. 44.500 Hektar der hochwertige Wein angebaut. Dahingegen sind es in Frankreich lediglich 35.200 Hektar, die mit der Rebe bepflanzt sind. Italien zählt ebenfalls zu den größten Anbaugebieten des Weißweins. Insbesondere in den Städten Friaul, in Südtirol und Veneto hat der Chardonnay seinen Ursprung.

Letztlich ist an dieser Stelle auch Australien erwähnenswert. Dort ist die beliebte Rebsorte auf einer Fläche von 30.500 Hektar zu finden. Darüber hinaus wird er in Spanien, Österreich, Bulgarien, Argentinien, Moldawien, Chile, Neuseeland und Deutschland angebaut. Allerdings nimmt er in Bezug auf die Gesamtfläche des Weinanbaus in Deutschland lediglich 1 Prozent ein.

Interessant ist in diesem Zusammenhang auch, dass im berühmten Blanc-de-Blancs-Champagner zu 100 Prozent Chardonnay enthalten ist. Dies untermauert nur noch einmal wie vielseitig einsetzbar die berühmte Rebsorte ist.

Ist ein Chardonnay trocken oder lieblich?

Er gehört zu den trockenen Weinsorten und ist demnach weniger süß. Der Klassiker ist kräftig im Geschmack und weist einen vergleichsweise hohen Alkoholgehalt auf. So haben die meisten Sorten einen Wert von 13 Volumenprozent oder sogar mehr.

Der trockene Wein ist sehr säurebetont und körperreich. Geschmacklich erinnert der Wein vorrangig an Äpfel und Pfirsiche, was ihn besonders erfrischend macht. Zudem ist der Weißwein insgesamt für seine fruchtigen Noten bekannt. Dazu gehört der Duft von Melonen und exotischen Früchten.

Weiterhin ist das Aroma von überreifen Stachelbeeren typisch für den Weißwein. Im Abgang können bei einigen Sorten sogar Aromen von Nüssen und Mandeln ausgemacht werden.

Ganz ähnlich verhält es sich mit den rosanen Varianten, der aus der rosanen Chardonnay Traube gewonnen wird. Auch wenn sich die rosane Traube gegenüber dem Klassiker durch eine höhere Fäulnisfestigkeit auszeichnet, ist der Geschmack der Weine sehr ähnlich.

Allerdings sind der rosafarbigen Weine noch ein Stück weit komplexer und körperreicher als der herkömmliche. Deshalb lohnt es sich hier definitiv seine eigene Geschmackswelt zu erweitern und auch diese Sorten einmal auszuprobieren.

Dabei sollte man allerdings auch  darauf vorbereitet sein, dass der rosane deutlich weniger verbreitet ist als der klassische. Dies hat auch zur Auswirkung, dass diese Variante doch ein wenig kostspieliger ist, da weniger der Trauben angebaut werden. Für einen einmaligen Genuss lohnt sich der Griff in den Geldbeutel jedoch auf jeden Fall.

Welche Variationen gibt es?

Der edle Weißwein wird je nach Herkunft, An- und Ausbautechniken zu verschiedenen Anteilen zur Herstellung unterschiedlicher Schaum- und Weißweine verwendet. Neben dem vorher bereits erwähnten Blanc -de- Blancs Champagner, enthält auch herkömmlicher Champagner zu circa 30 Prozent Chardonnay.

Eine weitere Variation sind die weißen Weine Burgunds, die ebenfalls aus den edlen Trauben gewonnen werden. Diese entstammen ausschließlich aus den „Grand Cru“- Lagen und werden sortenrein ausgebaut. Dabei gehört diese besondere Auslese zu den weltweit besten und teuersten Weißweinen. Dabei liegt der Alkoholgehalt auch meist über den klassischen 13 Volumenprozenten.

Zudem wird dieser gerne in hochwertigen Wein Cuvées verwendet. Damit ist der Verschnitt verschiedener Weine gemeint; sodass man generell zwischen den sortenreinen Weinen und einem Wein Cuvée unterscheiden kann.

Wozu schmeckt er am besten?

Grundsätzlich zeichnet sich dieser edle Weißwein durch ein sehr hohes Maß an Flexibilität aus. Demnach kann er zu beinahe allen Speisen und Anlässen serviert werden. Besonders gut eignet sich die Weine allerdings als Begleiter zu leichten Fischgerichten und Meeresfrüchten. Im Hinblick auf eine Kombination mit Fleisch ist vor allem die Beigabe zu Kalbs- und Schweinefleischgerichten die ideale Wahl.

Dabei sollte man seiner Fantasie allerdings keine Grenzen setzen. Im Zweifelsfall gilt die Devise Ausprobieren: Am besten findet man selber heraus, zu welchen Gerichten der edle Wein am besten schmeckt. Hier ist einzig der Hinweis, der zu beachten ist, dass der Chardonnay mit besonders scharfen und stark gewürzten Speisen eher weniger gut harmoniert.

Woher kommt der Name?

Im französischen Weinanbaugebiet Burgund gibt es im Département Saône-et-Loire eine Ortschaft des gleichen Namens. Die Gründung dieses Ortes geschah unter Bezugnahme des französischen Namens für Distel, nämlich chardon!

Fazit zum Chardonnay

Der erfrischend fruchtige und säuerliche Weißwein ist das ideale Erfrischungsgetränk. Gleichzeitig bieten diese Weine die perfekte Untermalung leckere Fisch- oder Fleischgerichtes. Wenn es nun einmal nicht die sortenreine Version sein soll, schmecken Variationen, die die edle Traube enthalten, ebenfalls köstlich. Zum Anstoßen auf dem nächsten Geburtstag eignet sich beispielsweise ein eisgekühlter Champagner ideal

Quelle: Genuss-Suche.de

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