Saibling - ein Genuss ähnlich wie ein Lachs

Saibling

Wer gerne Lachs isst, sollte spätestens jetzt auch dem Saibling eine Chance geben. Der weniger bekannte Saibling ist mit dem Lachs verwandt und steht diesem in Nichts nach: Festes Fleisch, ein aromatischer Geschmack und gesundheitliche Vorzüge machen den Saibling zu einem Muss für alle Fischfans.

Inhaltsverzeichnis:

Was ist ein Saibling?

Der Saibling zählt zur Familie der Lachsfische. Charakteristisch ist der lang gestreckte und schmale Körper. Zudem haben die Fische einen flachen Kopf und weite Mundspalten. Außerdem hat der Saibling neben der üblichen Schwanzflosse eine sogenannte Fettflosse.

Ansonsten variiert die Optik der Tiere im Hinblick auf ihre Farbgebung stark. Dies ist nicht zuletzt darauf zurückzuführen, dass es viele unterschiedliche Saibling Arten gibt. Dazu zählt beispielsweise der bekannte Bachsaibling, der Wandersaibling oder auch der Seesaibling. Farblich kann man daher sowohl graue bis hin zu grünen oder orangen Saiblingen beobachten. Trotz der unterschiedlichen Arten ist es auch als Laie recht einfach einen Saibling zu erkennen, da die Tiere im Regelfall eine helle Linie seitlich an ihrem Körper haben. Zudem gehören die Saiblinge zu den kleineren Fischen und werden je nach Art bis zu 30 Zentimeter lang und wiegen in etwa ein Kilogramm.

Ist Saibling Lachs?

Wie bereits angedeutet gehört der Saibling zur Familie der Lachse. Man könnte ihn als den kleinen Bruder des Lachses betiteln. Diesen Verwandtschaftsgrad kann man nicht nur optisch erkennen, sondern auch schmecken. Ähnlich wie der Lachs hat auch der Saibling ein hellrotes Fleisch und schmeckt besonders aromatisch.

Wo gibt es Saiblinge?

Der Saibling fühlt sich längst nicht in jedem Gewässer wohl und stellt hohe Ansprüche an seinen Lebensraum. In diesem Zusammenhang spielt die Wasserqualität eine entscheidende Rolle. Der Saibling bevorzugt kalte, saubere und sauerstoffreiche Gewässer. Dementsprechend kann man den Fisch vor allem in Küstengewässern oder Zuflüssen des nördlichen Eismeeres finden.

Beispielsweise lebt der Seesaibling auch in sehr tiefen und kalten Seen wie in den Alpenländern, Skandinavien oder auch im Norden Russlands. Allerdings kann man problemlos auf regionalen Saibling zurückgreifen, da der Fisch auch in Deutschland gezüchtet wird.

Worin liegt der Unterschied zwischen Saibling und Forelle?

Rein optisch sind Saibling und Forelle im ersten Moment gar nicht so einfach zu unterscheiden. Zudem ähnelt sich die Lebensweise der beiden Fischarten. Grundsätzlich erinnert der Geschmack eines Saiblings auch an den einer Forelle. Allerdings sind sich bekennende Fischfans zumeist einig, dass der Saibling wesentlich feiner und aromatischer als die Forelle schmeckt. Wer also schon von dem Geschmack einer Forelle begeistert ist, sollte auf jeden Fall einen Saibling probieren und sich selber überzeugen.

Hat der Saibling viele Gräten?

Grundsätzlich ist der Saibling ideal für all diejenigen geeignet, die Angst vor Fischen mit vielen Gräten haben. Der Saibling enthält nur sehr wenige Gräten, die sich außerdem leicht entfernen lassen. Beim Kauf eines Saiblings erhält man ohnehin häufig ein Filet, das bereits im Vorfeld von Gräten befreit wurde. Aber auch wenn der örtliche Fischhändler diese Aufgabe nicht selber übernommen hat, ist es für Anfänger problemlos möglich, die Gräten selber zu entfernen.

Wie bereitet man Saibling zu?

Der wichtigste Schritt bei der Zubereitung von Saibling ist der Einkauf. Am besten schmeckt der Fisch, wenn man ihn frisch beim Händler kauft und nicht zur tiefgekühlten Ware greift. Dabei sollte man stets auf die Qualität achten und ein Auge darauf werfen, ob der Fisch wirklich frisch ist.

Einen frischen Saibling erkennt man an klaren und hellen Augen, sowie roten Kiemen und einem leichten Schimmer der Haut ohne Verfärbungen. Hat man sich zum Kauf eines frischen Fisches entschieden, ist es wichtig, dass dieser möglichst zeitnah zubereitet wird. Auf keinen Fall sollte der Saibling länger als einen Tag im Kühlschrank aufbewahrt werden, da er ansonsten schnell verdirbt.

Bevor es an die eigentliche Zubereitung geht, sollte auch ein fertiges Filet noch einmal kurz unter fließendem Wasser abgespült werden. Nachdem man den Fisch dann vorsichtig trocken getupft hat, kann das Kochen beginnen.

Wer schon einmal eine Forelle zubereitet hat, kann sich daran orientieren und den Saibling ähnlich verwenden. Grundsätzlich kann der Fisch gebraten, gegrillt sowie gedämpft und pochiert werden. Außerdem eignet sich der Saibling auch zum Beizen, sodass man ähnlich dem Graved Lachs, gebeizten Saibling herstellen kann. Auch ein Stremel Saibling in Anlehnung an den Stremel Lachs ist durchaus denkbar.

Wie teuer ist ein Saibling?

Wie auch bei allen anderen Fischsorten ist die tiefgekühlte Variante selbstverständlich wesentlich günstiger als der frische Fisch. Allerdings unterscheidet sich das Geschmackserlebnis bei der Zubereitung eines frischen Saiblings deutlich von dem eines gefrorenen Saiblings. Somit sollte man ruhig ein paar Euro mehr in die Hand nehmen und circa 30 Euro pro Kilogramm Saibling investieren. Damit bewegt sich der Fisch im mittleren Preissegment und ist auch für festliche Anlässe die ideale Wahl.

Gibt es Saiblings Kaviar?

Was viele Menschen nicht wissen ist, dass es ebenso Saiblings Kaviar gibt. Dieser ist nicht nur wesentlich günstiger als das Original, sondern kann auch in Sachen Geschmack punkten. Der Saiblings Kaviar besteht aus den Eiern der Fische, den Rogen. Je nachdem wovon sich der Fisch ernährt, variiert die Farbgebung von hellgelb bis zu einem tiefen Orangeton. Wem der herkömmliche Kaviar zu intensiv schmeckt, sollte sich einmal an dieser Variante versuchen. Der Saiblings Kaviar schmeckt besonders mild und kann daher vielfältig in Speisen eingesetzt werden.

Ist Saibling gesund?

Grundsätzlich ist der Saibling, wie auch viele andere Fischsorten, ein idealer Bestandteil einer gesunden Ernährung. In Bezug auf seinen Fettanteil bewegt sich der Saibling mit 2 Gramm Fett pro 100 Gramm im unteren Bereich. Damit ist er wesentlich fettärmer als verwandte Sorte wie Lachs und Forelle. Zudem besteht das im Saibling enthaltene Fett zu circa 70 Prozent aus ungesättigten Fettsäuren. In Kombination mit einem hohen Gehalt an der Omega-3-Fettsäure ist der Saibling nicht nur lecker, sondern auch gut für Körper und Gesundheit.

Weiterhin enthält der Saibling hohe Mengen an verschiedenen Vitaminen. Beispielsweise kann man durch den Verzehr eines Saiblingsfilets bereits seinen Tagesbedarf an Vitamin B12 abdecken. Zudem liefert der Fisch nennenswerte Teile an Phosphor und Eisen.

Fazit zum Saibling

Wer bereits Lachs und Forelle probiert hat, sollte dem Saibling auf jeden Fall eine Chance geben. Der aromatische Fisch eignet sich aufgrund seines festen Fleisches und der wenigen Gräten ideal für die Zubereitung für Kochanfänger. Egal ob gegrillt, gebraten oder gedämpft – der Saiblings ist vielseitig einsetzbar.

Quelle: Genuss-Suche.de

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