Waldbeeren sind auch Heidelbeeren

Waldbeeren

Unter den Waldbeeren versteht man landläufig Heidelbeeren, aber generell auch alle Beeren oder beerenartige Früchte, die wir in unseren heimischen Wäldern oder am Waldesrand finden.

Hierzu gehören:

Brombeeren
Himbeeren
Preiselbeeren
Walderdbeeren
Wacholderbeeren

Es handelt sich hier um die Ursprungsform dieser Beeren; den Wald- und Wildarten. Sie sind daher nicht zu verwechseln mit den kultivierten Formen wie beispielsweise der Kulturheidelbeere. Etwa 98% der in den Supermärkten angebotenen Wald- und Wildbeeren sind kultivierte Arten. Das gilt natürlich auch für Brombeeren und Himbeeren. Preiselbeeren und Wacholderbeeren sind nur teilweise kultiviert, das heißt, sie werden auch als Wildfrucht geerntet.

Inhaltsverzeichnis

Brombeeren

Unter dem botanischen Namen Rubus und innerhalb der Gattung der Rosengewächse (Rosaceae) ist die Brombeere bekannt. Mit ca. 2.300 Arten allein in Europa ist sie weit verbreitet. Innerhalb der Waldbeeren ist sie nach den Walderdbeeren die größte Beerenfrucht, die man im Wald oder am Waldrand finden kann.

Übrigens handelt es sich nicht um Beeren, sondern um Sammelsteinfrüchte, da die Brombeere viele kleine Einzelfrüchte aufweist, aus denen die uns bekannte ganze Frucht besteht.

Der Name

Die Bezeichnung stammt aus dem altdeutschen Brämberi (Dornstrauch oder Dorngebüschbeere), wobei sowohl Dornstrauch als auch Dorngebüschbeere etwas irreführend sind, denn Brombeersträucher haben keine Dornen, sondern Stacheln.

Die Pflanze

Der Brombeerstrauch kann bis zu 3 Meter hoch werden und bevorzugt sonnige bis halbschattige Lagen im lichten Wald oder am Waldesrand; auch an Feldwegen ist die Beere zu finden.

Brombeeren

Herkunft

Die Brombeeren haben ihren Ursprung in den nördlichen Regionen von Europa und in Eurasien. Zwischenzeitlich sind sie auch in Südamerika heimisch geworden.

Im Zuge der sich immens ausweitenden Kultivierung von Obstsorten wird sie dem-nächst wohl auch in vielen anderen Regionen der Welt heimisch werden.

Reifezeit

Die Blütezeit der Brombeere mit ihren weißen, selten auch rosafarbenen, Blüten liegt zwischen Ende Mai und Anfang August. Die Früchte reifen von Juli bis Anfang Novem-ber. Sie sind vollreif, wenn sie sich prall und dunkelviolett bis blauschwarz entwickelt haben. Manchmal sind sie noch bis zu den ersten Frostnächten zu ernten.

Geschmack

Brombeeren sind im reifen Zustand süß bis leicht säuerlich, vom Geschmacksempfin-den her werden sie als sehr wohlschmeckend beschreiben. Auch im reifen Zustand bleibt die Frucht ziemlich stabil; sie ist nicht so druckempfindlich wie beispielsweise die Himbeere.

Gesundheit

Die Früchte der Brombeere bieten unglaublich viele Nährstoffe. Zudem ist sie extrem kalorienarm und damit auch als “Abnehmobst“ sehr gut geeignet. Anthocyane sorgen für die Farbe, haben aber auch weitere äußerst gesunde Effekte. Sie beeinflussen die Fließfähigkeit des Blutes positiv. Damit sorgen sie für funktionierende Gefäße und die Gesunderhaltung des Herzens. Außerdem können sie Pilzbefall bekämpfen und sollen sogar das Entstehen von Krebszellen verhindern können.

Zubereitung und Verwendung

Wie fast alle Früchte sollten auch die Brombeeren vor dem Verzehr unter fließendem Wasser gewaschen werden. Danach bieten sich vielfältige Verwendungen an.

Neben dem genussvollen rohen Verzehr ist die Verwendung als Kuchenbelag natürlich eine gute Wahl. Auch in Smoothies, in Joghurt und Quarkspeisen können die Beeren nicht nur optisch sondern auch als Geschmackserlebnis punkten.

In einem traditionellen Rumtopf oder als Konfitüre verarbeitet sind sie genau so gut geeignet, wie in der roten Grütze.

Die Brombeere muss auch als ganzheitliche Frucht gesehen werden. Ihre Blätter sind als Heilpflanze schon seit Jahrhunderten bekannt. Ein Tee aus den Blättern wirkt gut gegen Magenverstimmung und Durchfall. Auch für Kräutertees sind Brombeerblätter eine gute Wahl.

Inhaltsstoffe – Nährwerte

Diese Beeren gelten als Vitaminkrösus. Von allen Beerenfrüchten haben die Brombee-ren den höchsten Anteil am Provitamin A (Betacarotin als Vorstufe). Vitamin A ist sehr wichtig für den Erhalt der menschlichen Sehkraft.

Nährwerttabelle: Brombeeren – pro 100 Gramm –

Himbeeren

Die Himbeere ist uns unter dem botanischen Namen Rubus Idaeobatus wohl bekannt und gehört, wie die Brombeere, zu der Gattung der Rosengewächse (Rosaceae).

Sie wird oder wurde in manchen Regionen Deutschlands auch Hindebeere, Humbeere, Rehbockbeere, Hohlbeere, Hirschbeere, Himpelbeere, Wild-Himbeere und Wald-Himbeere genannt.

Verbreitungsgebiet und Herkunft

Die wilde Form der Himbeere ist in Mittel- und Westeuropa seit Jahrhunderten heimisch. Auch in Osteuropa und dem westlichen Sibirien treffen wir sie heute noch an.

In den südeuropäischen Regionen einschließlich der Alpen bis etwa 2.200 Metern und in den deutschen Allgäuer Alpen bringt sie es auf etwa 1.900 Meter Höhe.

Wildwachsende, eingebürgerte Vorkommen, sind in Nordamerika, Neuseeland und sogar in Grönland vorzufinden.

Die Pflanze

Der Himbeerstrauch erreicht eine Wuchshöhe von bis zu 2,5 Metern. Der Strauch wächst bevorzugt, auch als Pionier, auf nitratreichen Kahlflächen des Waldes und der Waldränder. Eine sonnige bis halbschattige Lage gefällt dem Himbeerstrauch besonders gut. Nicht ganz so hohe Sommertemperauren und eine hohe Luftfeuchtigkeit mag er gern.

Himbeeren

Reifezeit und Ernte

Bei einer weißen Blütenfarbe blüht die Himbeere von Ende April bis Mitte Juli. Die Erntezeit beginnt im Juni und endet meist Anfang Oktober. Die Farbe der reifen Früchte, die übrigens, wie die Brombeeren, Sammelsteinfrüchte sind, reicht von hellrot über mittelrot bis dunkelrot.

Geschmack

Die reifen Früchte sind sehr druckempfindlich und haben einen samtigen, weichen Charakter. Sie schmecken süß und fruchtig. Sie können ohne Probleme direkt vor Ort vom Strauch gegessen werden. Da die Früchte einen mittigen Stängel haben, ist die geerntete Frucht hohl. Die essbaren Teile der Frucht bestehen aus Blüten, Bodentrieben, Blättern und den Früchten.

Verwendung

Hier gilt in der Regel dasselbe, was von den Brombeeren bekannt ist. Als Konfitüre ist die Himbeere unübertroffen und auch im Rumtopf und der roten Grütze ist sie unentbehrlich.

Gesundheit

Bereits seit dem Altertum ist die Himbeere als Heilpflanze bekannt. Bei Nierenleiden, bei Magenproblemen, bei Durchfall und bei rheumatischen Erkrankungen sollen diese Beeren sehr gut helfen.

Bei Entzündungen der Mundschleimhaut und bei Herz-Kreislaufbeschwerden soll der Tee aus Himbeerblättern ebenfalls sehr gut wirken.

Bekanntermaßen schützen Antioxidantien vor freien Radikalen, die unsere Zellen angreifen. Himbeeren weisen sehr viele Antioxidantien auf. Lt. einer wissenschaftlichen Studie, auf die in einer Veröffentlichung (Krebszellen mögen keine Himbeeren – von Dr. Richard Béliveau und Dr. Denis Gingras) hingewiesen wird, sind unter anderem Him-beeren die Lebensmittel, die man als Prävention gegen Krebs häufiger essen sollte.

Inhaltsstoffe - Nährwerte

Schauen wir uns die Nährwerte dieser Beere einmal genauer an.

Nährwerttabelle: Himbeeren – pro 100 Gramm

Preiselbeeren

Die Preiselbeere ist ein halbstrauchiges Heidekrautgewächs (bot. Ericaceae) und gehört von der Pflanzenart her zu der Familie der Heidelbeeren. Sie war in Eurasien beheimatet, wächst aber auch wild in Nordamerika, Kanada, Skandinavien, Osteuropa, Japan und sogar in Sibirien. Professionelle Anpflanzungen sind dagegen aus Finnland und der Lüneburger Heide bekannt.

Ähnlich der Kulturheidelbeere gibt es auch eine Kulturpreiselbeere. Diese ist aber keine Preiselbeere, sondern die Moosbeere (Vaccinium macrocarpon), besser bekannt als Cranberry. Dennoch gibt es Anbieter, die auch die Wildpreiselbeere aus dem Wald in einer kultivierten Form anbieten.

Der Name

Die Bezeichnung Preiselbeere oder auch Prasselbeere, hat ihre Herkunft mit großer Wahrscheinlichkeit aus dem slavischen Sprachraum. Dort bedeutet brusnice braunrot, so ähnlich, wie uns die Farbe dieser Beere bekannt ist.

In Deutschlands Norden und Westen nennt man die Beere auch Kronsbeere.

Die Pflanze

Die Preiselbeere ist ein kriechend wachsender kleiner Strauch mit einer Höhe von 15 bis 45 Zentimeter. Der Strauch ist immergrün und hat eine Hauptwurzel, die ca. einen Meter tief sein kann.

Die Preiselbeere ist bis in den sibirischen Raum und auch in Grönland durchaus anzu-treffen. Das ist ungewöhnlich, da sie eigentlich frostempfindlich ab einer Temperatur von unter minus 20 Grad Celsius ist. Hier kommt eine besondere botanische Eigenart von Pflanzenwachstum zum Tragen, nämlich das Chamaephyt.

Hierbei überstehen Zwergsträucher auch bei Temperaturen um die 50 Grad minus den Frost, wenn sie von einer Schneehöhe von 50 Zentimetern geschützt sind. Das ist sowohl in Sibirien und Grönland als auch im alpinen Hochland durchaus an der Tagesordnung.

Preiselbeere

Wo sie wächst

Die Preiselbeere bevorzugt, wie fast alle Heidekrautgewächse, sowohl basenarme als auch saure Böden, egal ob Sandböden oder saure Moorböden. Auch auf Lehmböden fühlt sie sich wohl.

Das Sammeln und Abernten ist den alten Überlieferungen zufolge seit etwa dem 12. Jahrhundert aus Grönland und Island bekannt. In unseren Gefilden können wir diese Beeren in Heidelandschaften und in Kiefernwäldern bevorzugt vorfinden. In der Nachbarschaft befinden sich dann meist auch Waldheidelbeeren.

Gesundheit - Heilmittel

Die Preiselbeere bietet eine Vielzahl an Inhaltsstoffen, die durchaus als Heilmittel eingesetzt werden und auch sehr wirksam sind. Flavonoide, Tannine, Vitamin C, Kalium, Phosphor, Benzoesäure und jede Menge Anthocyanidine haben eine therapeutische Wirkung gegen das Anhaften von Bakterien in der Blase und Blasenschleimhaut. Die Keime können sich nicht mehr stark ausbreiten.

Bei Gelenkbeschwerden und Rheuma kann Preiselbeersaft zur Linderung beitragen. Statt des Saftes können auch Preiselbeer Tabletten oder Preiselbeer Pulver helfen.

Akut und vorbeugend können Tees aus getrockneten Preiselbeerblättern Fieber senken und Harnwegserkrankungen allgemein lindern.

Verwendung

Als Beilage zu Wildgerichten ist die Preiselbeere nach wie vor unschlagbar. Infolge des herben, fast sauren Geschmacks ist sie aber roh gegessen nicht unbedingt ein Gaumenschmaus. Das liegt an dem großen Anteil von natürlichen Säuren, wie Salicylsäure und Ascorbinsäure. Das behalten sie auch, wenn sie als Marmelade zu uns auf den Tisch kommen. Da diese Säuren täglich als Konservierungsmittel den Lebensmitteln zugesetzt werden, sind deshalb Produkte aus Preiselbeeren quasi von Haus aus gut haltbar.

Nährwerttabelle: Preiselbeeren – pro 100 Gramm

Walderdbeeren

Die Wald-Erdbeere – botanisch: Fragaria vesca – ist seit Jahrtausenden bekannt und spielte bereits in der germanischen Mythologie eine große Rolle. Sie wurde seit hunderten von Jahren auch Monatserdbeere genannt.

Sie ist eine Pflanzenart aus der Familie der Rosengewächse (Rosaceae) und ist als Heilmittel und Heilpflanze auch heute noch bekannt. Die Walderdbeere ist keine wilde Art oder wilde Form der uns besser geläufigen Erdbeere aus dem heimischen Garten.

Die Pflanze

Die heutige Walderdbeere ist eine krautige Pflanze, die im Gegensatz zur Gartenerdbeere auch den Winter ohne besondere Schutzmaßnahmen überlebt und nicht vor Froste geschützt werden muss (oder kann).

Sie wird nicht so groß, wie die Gartenerdbeere und kommt auf etwa 10 – 20 Zentimeter Wuchshöhe.

Nach der Bestäubung durch Bienen und andere Insekten entwickeln sich die Früchte, die zwar landläufig als Beeren bezeichnet werden, was aber botanisch nicht korrekt ist. Die Walderdbeere ist eine Sammelnussfrucht, da jedes einzelne Fruchtblatt ein ca. 1 -1,5 mm langes hartschaliges Nüsschen ausbildet. Aus den dann immer zahlreicheren Nüsschen bildet sich dann die Frucht, die wir als Erdbeere kennen.

Mit der Fruchtreife verfärbt sich die Walderdbeere durch die Anthocyane in eine rote Farbe und bilden den intensiven Erdbeergeschmack. Sie bevorzugt sonnige und halb-schattige Standorte im lichten Wald oder am Waldesrand.

Walderdbeere

Herkunft

Die Walderdbeere ist in Europa und Nordasien gut bekannt und seit Jahrtausenden beheimatet. In den Alpen erreicht sie Standorte in den höchsten Wäldern bis auf 1.800 Meter.

Wie archäologische Funde und Nachweise belegen, wurden bereits in der Antike auf gesammelte Früchte der Walderdbeere verwiesen. Es wurden auch Kultivierungen vorgenommen, die aber alle wieder verschwanden, als die aus Amerika stammende Scharlach-Erdbeere (unsere heutige Gartenerdbeere) in den hiesigen Gärten als viel größere Frucht den Siegeszug antrat.

Geschmack

Die Walderdbeere hat einen etwas anderen Geschmack als die Gartenerdbeere. Sie schmeckt etwas bitterer und sind deshalb auch nur Zusätze zu Erdbeerkonfitüren. Eine Konfitüre allein aus Walderdbeeren schmeckt deutlich bitterer. Der bittere Geschmack zeigt sich erst nach dem Kochvorgang bei der Herstellung von Marmeladen und Konfitüren.

Gesundheit - Heilwirkung

Den Walderdbeeren werden seit Jahrtausenden viele Heilwirkungen zugeschrieben. Die Inhaltsstoffe wirken entzündungshemmend, belebend und beruhigend, harntreibend und blutreinigend. Auch bei Appetitlosigkeit kann die Walderdbeere helfen.

Insbesondere bei Verdauungsbeschwerden, Erkrankung der Schleimhäute und bei entzündlichen Wunden sollen die Inhaltsstoffe sehr gut wirken.

Die Hauptwirkungen beruhen auf dem hohen Gerbstoffgehalt im Wurzelstock der Pflanze und in den Blättern.

Schauen wir uns die Inhaltsstoffe/Nährstoffe einmal näher an:
Nährwerttabelle: Erdbeeren – pro 100 Gramm

Wacholderbeeren

Der Wacholder – botanisch Juniperus, gehört zu den Zypressengewächsen und bringt es auf etwa 60 bis 70 Arten. Allerdings finden wir im mittleren Europa lediglich zwei Arten, die in der freien Natur vorkommen; das sind der Sadebaum und der Gemeine Wacholder.

Der Name

Die deutsche Bezeichnung Wacholder stammt vom althochdeutschen Wechalter. Es gilt als gesichert, dass es sich um eine indogermanische Bezeichnung handelt. Auch die Bezeichnung Machandelbaum aus dem niederdeutschen Sprachgebrauch finden wir noch häufig vor.

Wacholderpflanze

Die Pflanze

Alle Wacholderarten sind immergrüne Pflanzen, die als Sträucher oder Bäume wachsen. Der Syrische Wacholder, der vornehmlich in der Türkei zuhause ist, kann eine Höhe von 40 Metern erreichen. In unseren Breiten kennen wir den Wacholder überwiegend aus den Wald- und Heidegebieten in ganz Europa. Hier kommt er als kleiner Strauch oder als Baum bis zu einer Höhe von 12 Metern vor.

Den Heide-Wacholder finden wir auf sonnigen Flächen in lichten Wäldern und auf und an Magerweiden und Heideflächen. Der Wacholder bevorzugt kalkhaltige Böden und kommt auch mit Trockenheit gut zurecht.

Die Wacholderpflanze bildet 6-9 Millimeter große Wacholderbeeren aus sehr unscheinbaren Blüten. Sie sitzen an den stacheligen Nadeln des Wacholderstrauches und verändern sich durch die Reifung von grünen bis zu dunkelblauen Beeren.

Herkunft

Die ursprüngliche Verbreitung des Wacholders begann auf der Nordhalbkugel und betraf das heutige Nord- und Westeuropa, aber auch Nordafrika und Sibiriern.

Durch ihre Anpassungsfähigkeiten gedeihen Wacholder inzwischen in vielen Regionen der Welt. Das reicht von arktischen Standorten bis zu Halbwüsten und Bergregionen. Sogar auf den Azoren gibt es Wacholder.
Wacholder überstehen auch gut trockene Böden, Sand, Heide und sogar Steppen.

Weltweit ist Italien der größte Hersteller von kultivierten Wacholderbeeren.

Geschmack der Wacholderbeere

Die Wacholderbeeren werden getrocknet und erhalten dadurch ihre dunkle blauschwarze Farbe. Die Beere schmeckt süß und würzig, leicht bitter und harzig und sie riecht auch sehr kräftig.

Gesundheit und Heilwirkung

Es gibt einige Heilwirkungen, die den Wacholderbeeren zugeschrieben werden. Dazu gehören Rheumatische Beschwerden Muskelschmerzen, Erkältungen. Außerdem sind Wacholderbeeren harntreibend und können so bei Blasenentzündungen sehr hilfreich sein. Das hat auch damit zu tun, dass Wacholderbeeren antibakteriell wirksam sind. Die in den Beeren enthaltenen ätherischen Öle wirken positiv auf die Magen- und Darmtätigkeit. Durch die Reizung der Magenschleimhaut wird mehr Magensaft produziert.

Verwendung

Wacholderbeeren sind in der Regel als getrocknete Beeren erhältlich. Sie harmonieren sehr gut mit Wildmarinaden und Wildgerichten. Aber auch zu Rind- und Schweinefleisch passen sie gut; ebenso zu Rotkohl, Weißkohl und zu Sauerkraut. Im Mörser grob zerstoßen können sie in Suppen und Soßen und zu Gelees wunderbar verwendet werden.

Die Lagerung der getrockneten Beeren sollte in fest schließenden Behältnissen erfolgen. Am besten kühl und dunkel.

In einer vergorenen Variante ist der Wacholderschnaps für viele eine wahre Delikatesse, z.B. Gin und Genever sowie Steinhäger.

Quelle: Genuss-Suche.de

  • Share on facebook
    Facebook
    Share on twitter
    Twitter
    Share on pinterest
    Pinterest
    Share on whatsapp
    WhatsApp

    Die Top-Hits unserer Genusssucher :

  • Scroll to Top