Tomaten säen - Woher kommen die Tomaten?

Tomaten säen

Ursprünglich kommen die Tomaten tatsächlich aus Europa. Die ersten Sorten wurden bereits im 16. Jahrhundert gepflanzt, damals galten die Tomaten aber nur als reine Zierpflanzen. Erst Anfang des 16. Jahrhunderts fand man heraus, dass man sie auch essen kann und sie wurden als Fruchtgemüse angebaut.

Dabei wurde die Tomate bereits im Jahr 1498 durch Kolumbus nach Europa gebracht. Diese Tomaten hatten noch eine gelbe Schale, was dafür sorgte, dass niemand sie wirklich probieren wollte, da man sie für giftig hielt. Das ging so weit, dass man die Tomate als Auslöser für Liebeswahn ansah.

Inhaltsverzeichnis:

Wie kann man Tomaten säen?

Da es viele Sorten von Tomaten gibt, kann man diese Sorten so auch unterschiedlich aussäen. So besteht bei Tomaten durchaus auch die Option, sie einfach auf dem Balkon in einem Blumenkasten oder Blumenkübel zu säen. Natürlich kann man sie auch direkt im Garten aussäen. Wer Tomaten aussäht, sollte sich im Vorfeld dennoch einige Kenntnisse aneignen, um auch erfolgreich ernten zu können.

Wichtig bei der Aussaat im Freien ist, dass man sie entsprechend pflegt, um Früchte wachsen lassen zu können. Eine einzige Tomatenpflanze kann viele Früchte tragen, die man dann genießen könnte. Hier spielen dann aber der Standort der Pflanze, das Düngen, der Regenschutz, der Platz und das Substrat eine enorme Rolle.

Tomaten säen - Wann kann man Tomaten vorziehen?

Man hat die Möglichkeit die Tomaten zunächst in Blumenkübeln oder Blumenkästen im Haushalt oder auf dem Balkon vorzuziehen. Wenn die Pflanzen etwas größer sind, dann kann man sie in den Garten umsetzen.

Tomaten säen - Pflanzen und pflegen?

Tomatenpflanzen haben die interessante Eigenschaft, dass nicht alle Früchte zugleich reif werden. Das ist von Vorteil, weil man sie dann nach und nach verarbeiten kann. Tomaten säen kann man auch in einem kleinen Gewächshaus, wenn man ein solches zur Verfügung hat. Wichtig ist hierbei, dass man darauf achtet, dass das Wasser gut abfließen kann.

Nach dem Tomaten säen wartet man ab, bis sich eine Pflanze entwickelt. Dann muss man Stäbe in das Beet setzen, an denen man die Tomatenpflanze festbindet, damit sie weiterwachsen kann und das Wachstum in die Höhe erfolgt.

Die Tomaten bezeichnet man auch gerne als Starkverzehrer. Das bedeutet, sie benötigen viel Mineralstoffe aus dem Boden, weshalb man jedes Jahr den Standort für die Tomaten wechseln sollte. Es wird angenommen, dass der extreme Geruch der Tomaten auch dafür sorgt, dass viele Schädlinge aus dem Garten ferngehalten werden. Wer Tomaten pflanzt, sollte auf die direkten Pflanznachbarn achten. In keiner Weise sind Fenchel, Erbsen oder Kartoffeln geeignet, da sich diese Pflanzen gegenseitig die Nährstoffe rauben würden und so deshalb keinerlei Wachstum entstehen würde. Geeignet sind an dieser Stelle Kohl, Spinat, Möhren und Radieschen.

Was braucht die Tomate für ein gutes Wachstum?

Sobald man sich mit dem Tomaten säen auseinandersetzt, sollte man auch wissen, welche Voraussetzungen dafür gegeben sein müssen. Zunächst einmal brauchen Tomaten viel Licht und müssen in etwa 50 cm Tiefe gepflanzt werden. Der Boden darf kein Kalk enthalten, sollte aber möglichst wärmespeichernd sein.

Das Tomaten säen reicht natürlich allein nicht. Um eine frühe Ernte zu erzielen, ist es äußerst wichtig, für eine ausreichende Bewässerung der Tomaten zu sorgen. Sollte man diesen Faktor vernachlässigen, wird die Schale der Tomaten extrem hart und teilweise sogar ungenießbar. Dabei können die Schalen dann auch platzen.

Tomaten säen - Farben und Formen

Beim Tomaten säen kann man viele erdenkliche Formen wählen. So können sie rund und glatt sein, herzförmig, pflaumenförmig oder auch birnenförmig. Bei der Wahl der Farbe einer Tomate gibt es heute dagegen sehr viele Möglichkeiten. So kann man Samen für Rote Tomaten, Grüne Tomaten, Schwarze Tomaten, Gelbe Tomaten und auch Weiße Tomaten aussäen. Zu weiteren Farben weiter unten.

Nach dem Tomaten säen kommt irgendwann das Pikieren

Das Pikieren gehört zu den Pflegemaßnahmen, die man für die Zucht von Tomaten nach dem Tomaten säen durchführen muss. Diese Maßnahme bezieht sich vor allem auf die Vorzucht von Tomaten. Hierbei füllt man die Samen in kleine Töpfe und setzt die Pflanzlinge mit Hilfe eines Pikierstabes um. Tomaten haben die Eigenschaft, dass sie ohne Stab einfach quer wachsen. Setzt man sie zunächst in kleine Töpfe kann man damit vermeiden, dass die Pflanzen sich gegenseitig schaden. Den Zustand der Umsiedelung der Tomaten vom Topf in den Garten bezeichnet man als Pikierung.

In welchen Farben kann man Tomaten kaufen?

Tomaten säen kann man, je nach Sorte, in vielen Farben Die bekannten sind:

-schwarz
-rot
-rosa
-weiß
-gestreift
-marmoriert
-braun
-gelb
-grün
-orange
-violett 

Nach dem Tomaten säen kommt später der Tomatensamen

Wenn man selbst das Saatgut aus einer Tomate gewinnen möchte, sollte man zunächst darauf achten, dass man nur gesunde und reife Tomaten verwendet. Innerhalb der gallertartigen Masse der Tomaten findet man die Samen vor. Nun schneidet man die Tomate auf und entnimmt das Fruchtfleisch mit einem Löffel. Im Anschluss gibt man es in ein Glas und übergießt es mit Wasser.

Bereits im Zeitraum von 2-4 Tagen lösen sich die Samen von der Masse und sinken danach zu Boden. Diese kann man dann in ein Sieb geben und durch laufendes Wasser von den Resten des Fruchtfleisches befreien.

Danach muss man die Samen für den Zeitraum von 2-3 Wochen in eine Zeitung legen, damit sie trocknen und man sie einsetzen kann. Sollte man die Samen nicht alle sofort verwenden, kann man sie in einem Schraubglas für 5 Jahre lang lagern.

Wie sehen Tomaten aus und wie wachsen sie?

Tomaten werden als einjährige Pflanzen bezeichnet. Das bedeutet, dass die Triebe bei entsprechender Pflege auch jährlich Früchte tragen. Interessanterweise wird die Tomate wirklich als Frucht bezeichnet, auch wenn viele Menschen sie nicht dort einordnen würden. Tomaten sind klar daran erkennbar, dass ihre Triebe immer extrem fleischige und dunkelgrüne Blätter haben. Diese verströmen einen sehr würzigen Duft, den man sogar bemerkt, wenn man nur an den Pflanzen vorbei geht.

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