Steinbeißer - Der Geheimtipp unter den Fischfans

Steinbeisser

Der Steinbeißer ist längst nicht so bekannt wie die üblichen Fischsorten Lachs, Kabeljau und Co. – wer ihn aber einmal probiert hat, wird ihn aus seiner Ernährung nicht mehr wegdenken wollen. Der Geheimtipp unter den Fischfans kann nicht nur durch einen feinen Geschmack, sondern auch durch günstige Preise und eine ganze Reihe an gesundheitlichen Vorteilen punkten.

Inhaltsverzeichnis:

Was ist ein Steinbeißer?

Dieser Fisch ist auch unter dem Namen Katfisch bekannt. Dabei gehört der Fisch zur Gattung der Seewölfe. Außerdem zählt der Steinbeißer zu den nordischen Fischen, die entsprechend niedrigere Wassertemperaturen bevorzugen. Insgesamt handelt es sich um eine sehr ruhige Fischart, die sich wenig bewegt und in Bodennähe lebt. Damit geht auch einher, dass Steinbeißer selten weite Strecken schwimmt oder auf umfangreiche Beutesuche geht.

Er gehört mit einer durchschnittlichen Länge von einem Meter zu den größeren Fischen. Der bis zu 15 Kilogramm schwere Fisch hat eine längliche Körperform. Besonders charakteristisch ist dabei sein dicker Kopf mit einer breiten Schnauze und kräftigen Zähnen.

Im Hinblick auf die Farbgebung ist er sehr vielfältig. Die Grundfarbe der Fische variiert von graugrün bis hin zu rotbraun oder sogar schwarz. Dies ist vor allem darauf zurückzuführen, dass er sich farblich an seinen Lebensraum anpassen kann.

Was frisst ein Steinbeißer?

Der Fisch ernährt sich insbesondere von Tieren mit einer harten Schale. Dabei ist von Vorteil, dass er mit seinem breiten und kräftigen Gebiss genügend Kraft aufbringen kann, um die Schale seiner Nahrung zu knacken. Auf diese Weise kann er problemlos Krebse, Muscheln und sogar Tiere mit Stacheln verzehren.

In diesem Zusammenhang ist der lateinische Name des Fisches besonders interessant. Der Name „Anarhicas“ bedeutet ins Deutsche übersetzt so viel wie „Zertrümmerer“, da er mit seinem kräftigen Kiefer die Beute wie ein Raubtier erledigen kann. Zudem wachsen seine Zähne durch die schnelle Abnutzung in regelmäßigen Abständen nach.

Wo kommt der Steinbeißer vor?

Die typischen Lebensräume diese Fische sind vor allem die kälteren Meere auf der Nordhalbkugel. Große Bestände des Fisches sind demnach vor allem im Nordatlantik zu finden aber auch in der Nordsee, im Barentssee und in Spitzbergen.

In Bezug auf die Fangmethode landet der Steinbeißer im Regelfall als Beifang in den Netzen der Fischer. Nicht zuletzt dadurch wird sichergestellt, dass der Steinbeißer das ganze Jahr über frisch und in gleichbleibender Qualität gekauft werden kann.

Wie schmeckt Steinbeißer?

Will man sich an seinem Geschmack erfreuen, sollte man auf den gefleckten oder gestreiften Steinbeißer zurückgreifen. Diese haben ein helles und eher festes Fleisch, welches sich einfach zubereiten lässt. Dabei muss sich der Steinbeißer aber keinesfalls hinter den edleren Fischsorten verstecken. Denn auch sein Fleisch schmeckt ausgesprochen fein und delikat. Weinliebhaber sollten einen jungen Chardonnay zu diesem Fisch reichen

Warum ist Steinbeißer so gesund?

Dass der Verzehr von Fisch ein idealer Bestandteil einer gesunden Ernährung ist, ist kein Geheimnis. Allerdings eignet sich der Steinbeißer in diesem Zusammenhang auch perfekt für figurbewusste Menschen. Mit gerade einmal 3 Gramm Fett pro 100 Gramm, kann der Fisch ohne Reue verzehrt werden. Damit geht auch einher, dass der Fisch durchschnittlich nur 93 Kalorien pro 100 Gramm enthält. Zudem beinhaltet der Fisch gesunde und mehrfach ungesättigte Fettsäuren.

Außerdem eignet sich der Steinbeißer als gesunde Quelle für Eisen, da er im Verhältnis zu anderen Fischen recht viel von diesem Mineralstoff enthält. Zudem kann der Steinbeißer mit hohen Anteilen an Phosphor, Vitamin B1 und Jod punkten, sodass er sich ideal in eine ausgewogene Ernährung einfügt.

Wie kann man Steinbeißer zubereiten?

Der Einkauf
Der erste Schritt bei der richtigen Zubereitung des Steinbeißers fängt schon beim Einkauf an. Hat man die Möglichkeit, sollte man immer auf einen frischen Fisch vom örtlichen Fischhandel zurückgreifen. Selbstverständlich kann der Fisch auch tiefgekühlt gekauft werden, dabei muss man sich allerdings auf Einbußen im Geschmack einstellen. Für die Zubereitung zu Hause eignet sich ein Filet am besten.

Nach dem Kauf sollte der frische Fisch möglichst schnell verarbeitet werden und im Höchstfall einen Tag im Kühlschrank lagern. Dabei sollte darauf geachtet werden, dass der Fisch in der kältesten Zone des Kühlschranks aufbewahrt wird, damit dieser nicht schlecht wird.

Die Vorbereitung
Bevor es dann an die eigentliche Zubereitung geht, ist es sinnvoll die Gräten aus den Filets zu entfernen. Dies gelingt am einfachsten mit einer Pinzette, die vorher gründlich gereinigt werden sollte. In diesem Zusammenhang bieten einige Fischhändler sogar bereits entgrätete Filets an. Falls dennoch Schwierigkeiten bestehen, die Gräten vor der Zubereitung zu entfernen, kann dieser Schritt auch nach dem Garen absolviert werden. Dadurch, dass der Steinbeißer recht große und feste Gräten hat, lassen sich diese auch im gegarten Zustand einfach und gründlich entfernen.

Im letzten Schritt sollte der Steinbeißer kurz unter kaltem Wasser abgespült werden. Danach wird er mit einem Küchentuch vorsichtig trocken getupft und nach Belieben mit Gewürzen versehen.

Die Zubereitung
Der Steinbeißer kann sehr vielfältig eingesetzt werden und ist auch für unerfahrene Köche einfach zuzubereiten. Dies ist auf sein festes Fleisch zurückzuführen, dass auch während des Garprozesses fest bleibt und nicht zerfällt. Aus diesem Grund kann der Fisch ideal in der Pfanne oder auf dem Grill gebraten werden. In diesem Zusammenhang kann man das Filet entweder im Ganzen grillen oder in Stücke schneiden und als Spieß zubereiten. Soll das Filet noch mit Salz oder Pfeffer gewürzt werden, so ist darauf zu achten, dass das Salz erst kurz vor dem Braten oder Grillen verwendet wird, da es sonst viel Flüssigkeit entzieht. Selbstverständlich besteht ebenso die Möglichkeit, weitere Gewürze einzusetzen, um den Fisch zu dämpfen oder in Suppen und Curry gar ziehen zu lassen.

Wenn man sich dazu entscheidet den Fisch zu braten, sollte man auf das richtige Timing achten. Zuerst sollte die Pfanne auf eine hohe Hitze gestellt werden. Anschließend wartet man so lange, bis der Fisch eine leichte hellbraune Kruste auf der Unterseite angenommen an. Daran anschließend wir das Filet gewendet und die Hitze sollte auf eine niedrige Stufe zurückgestellt werden, sodass der Fisch garziehen kann ohne trocken zu werden.

Was kostet ein Kilo Steinbeißer?

Der Preis des Steißbeißers variiert je nachdem, ob man sich für die frische oder tiefgekühlte Variante entscheidet. Während die tiefgekühlten Filets bei 10 bis 15 Euro pro Kilogramm liegen, bekommt man ein frisches Filet beim Fischhändler für etwa 25 Euro pro Kilogramm.

Fazit zum Steinbeißer

Der Steinbeißer eignet sich aufgrund seiner einfachen und vielseitigen Zubereitungsmethoden ideal für alle Fischfans. Durch den verhältnismäßig niedrigen Preis in Kombination mit einem feinen Geschmack ist der Fisch ein perfekter Bestandteil einer gesunden und leckeren Ernährung.

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