Cashewkerne - Die gesunden gute Laune Schlankmacher

Cashewkerne

Der Cashewbaum, der die Cashewkerne liefert, ist ein Sumachgewächs. Diese Gewächse finden wir in Regionen
der Tropen und Subtropen. Dieser Baum stammt ursprünglich aus Brasilien. Er wurde in Zeiten der Eroberungen des 16. Jahrhunderts von Brasilien aus nach Indien und Afrika verbracht. Das erledigten die portugiesischen und spanischen Seeleute.

Inhaltsverzeichnis:

Der Cashewbaum, der uns die Cashewkerne liefert, ist ein Laubbaum. Er gedeiht aus bestimmten Gründen ganz besonders gut in tropischen Regionen. Er ist  zudem auch als Acajoubaum, Kaschubaum und als Nierenbaum bekannt. Neben seinem schnellen Wachstum kommt er ganz hervorragend mit großer Trockenheit und einem geringem Nährstoffangebot zurecht.

Sind diese Kerne nun Nüsse?

Die Cashewkerne sind eigentlich keine Nüsse, sondern Kerne. Sie werden aber bei uns jedoch unter den Nüssen geführt und auch als Nuss angeboten. Der Cashewbaum wird bis ca. 15 Meter hoch.

Weltweit beträgt die Produktion rd. 6 Mio. Tonnen. Vietnam ist der größte Produzent mit etwa 3 Mio. Tonnen jährlich. Für Vietnam ist daher die wirtschaftliche Bedeutung der Cashewkern Produktion enorm hoch.

Eine Produktion der Cashewkerne gibt es unter anderem außerdem in Indien, in Tansania, in Mosambik und in Indonesien. Auch in der Elfenbeinküste, in Vietnam, Benin, Guinea-Bissau, Mali und dem Ursprungsland Brasilien werden Cashewkerne produziert.

Der Kern dieser „Nuss“ bildet sich auf einer Frucht. Das ist der sogenannten Cashewapfel. Als der Fruchtstiel der Cashewnuss ist er auch sehr reich an Vitamin C. Der Saft des Cashewapfels ist außerdem in Brasilien seit vielen Jahren ein sehr beliebtes und dazu auch bekanntes Getränk.

Tatsächlich wird sogar Schnaps aus dem Fruchtstiel des Cashewapfels im indischen Goa gebrannt. Außerdem ist auch Marmelade aus dem Cashewapfel ist zu haben.

Ernte der Cashewkerne

Aus ganz bestimmten Grund sind die Kerne allerdings viel teurer als andere „Nüsse“. Der Grund hierfür liegt in der mühsamen und deshalb auch aufwändigen Verarbeitung.

Jede Cashewfrucht hat nur einen Kern. Dieser muss dazu mit zeitlichem Aufwand und umständlich verarbeitet werden. Daher erklärt sich auch insoweit der höhere Preis.

Wenn die Cashewäpfel reif sind, fallen sie in der Regel so, wie sie sind, vom Baum auf die Erde. Da sie dann aber sehr schnell verderben, werden sie daher jedoch schon vor der Reife manuell geerntet.

Cashewkernernte

Cashews rösten

Die Früchte werden nun nach der Ernte von den Cashewäpfeln gelöst und getrocknet. Dabei ist egal, ob sie nun schon reif oder eher noch nicht ganz reif sind.

Damit soll zunächst eine Schimmelbildung vermieden werden. Auch eine längere Lagermöglichkeit wird dadurch erreicht. 

Einige Tage werden sie dann zum trocknen in die Sonne gelegt. Allerdings setzt sich auch hier immer mehr eine industrielle Trocknung mit doch auch verhältnismäßig großen Trocknungsanlagen durch.

Rohkostqualität

Man kann die Kerne nicht in der Schale kaufen. Das hat seinen guten Grund. Die Schale ist nämlich nur sehr schwer zu beseitigen, Außerdem enthält sie noch einen toxischen Stoff. Die Wärme der Trocknung macht die Schale jedoch brüchig. Sie bewirkt damit auch, dass die toxischen Stoffe sobald,wie möglich und auch schnell verfliegen.

Immerhin gibt es sehr selten auch noch völlig unbehandelte Kerne in Rohkostqualität. Das bedeutet, dass sie auf maximal 45 Grad erhitzt wurden. Diese Cashews sind dadurch auch am nährstoffreichsten. Die Verarbeitung ist jedoch noch deutlich aufwändiger und damit auch teurer.

Damit wären wir schon bei einem weiteren Problem. Die Röster und die Erntehelfer arbeiten in der Regel zu sehr schlechten Bedingungen. Bei einer lächerlichen Entlohnung ist außerdem leider immer wieder auch Kinderarbeit anzutreffen. Allerdings gibt es, zumindest in Vietnam, Ansätze einer positiven Änderung der Arbeitsbedingungen. Ob und wann diese tatsächlich stattfinden, wird die Zukunft zeigen.

Deshalb sollte man auch darauf achten, unbedingt fair geerntete und auch fair gehandelte Kerne zu kaufen! 

Warum sind Cashews so gesund?

Proteine (Eiweiße) machen einen wesentlichen Bestandteil in unserer Ernährung aus. Speziell zum Aufbau von Muskeln müssen wir daher auf eine auskommende Zufuhr achten. Leider sind die überwiegenden Proteine, die wir zu uns nehmen, tierischen Ursprungs. Sie finden sich sowohl in Milchprodukten als auch in Fleisch und Eiern. Umso wichtiger sind deshalb auch entsprechende Alternativen.

Daher sind pflanzliche Quellen für Eiweiß eine wichtige und wesentliche Alternative. Cashews sind mit etwa 18 Gramm Eiweiß pro 100 Gramm ein großer Lieferant für pflanzliches Eiweiß. Im Bereich der weiteren Nährstoffe punkten die Cashews mit 42 Gramm Fett, 30 Gramm Kohlenhydraten, 18 Gramm Eiweiß und 3 Gramm Ballaststoffen.

Warum sind Cashewkerne so gesund?

Nährwerte Cashewkerne

Das Nährstoffprofil von 100 Gramm Kernen der Cashewfrucht gestaltet sich wie folgt:
42 g Fett, 30 g Kohlenhydrate, 3 g Ballaststoffe,18 g Eiweiß. Hinzu kommt, dass das Protein in Cashews ein äußerst hochwertiges Protein ist. Es enthält sehr viel der so werthaltigen Aminosäure L-Tryptophan  Aus L-Tryptophan bildet der Körper das Glückshormon Serotonin. Die Cashewkerne zählen mit beinahe 300 mg L-Tryptophan peo 100 g zu den ergiebigsten L-Tryptophan-Quellen.

Sind die Kerne gut zum Abnehmen?

L-Tryptophan hebt die Stimmung, wirkt beruhigend und gewichtsreduzierend. Aber warum wirkt es nun gewichtsreduzierend?

Das aus L-Tryptophan gebildete Serotonin schafft eine stimmungsaufhellende Gemütslage und eine stark appetithemmende Wirkung.

Dadurch kann es gelingen, die Heißhungerattacken und das Verlangen nach Zucker zu eliminieren. Da das L-Tryptophan außerdem in der Lage ist, die Ausdauer zu erhöhen, steigert es somit wesentlich die körperliche Leistungsfähigkeit.

Cashewkerne Kalorien

Der Kaloriengehalt der Cashewkerne ist niedriger als der von vielen anderen Nüssen. Cashewkerne bringen es auf 580 kcal pro 100 Gramm; Walnüsse und Haselnüsse auf rd. 660 kcal.

100 Gramm Cashewkerne beinhalten 27,5 g der einfach ungesättigten Fettsäuren, 3,3 g der mehrfach ungesättigten Fettsäuren und 9,3 g der gesättigten Fettsäuren.

Viele Untersuchungen belegen eindeutig, dass sich der Cholesterinspiegel durch das Essen von Cashews positiv entwickelt. Die Erklärungen hierfür liegen darin, dass Cashewkerne besonders viele ungesättigte Fettsäuren beinhalten.

Welche Vitamine sind in den Kernen?

Cashewkerne Allergie

Von der Erdnuss kennt man die Erdnussallergie; von den Cashewkernen sind Allergien nicht so bekannt, aber durchaus möglich und das auch in beachtlichen Konsequenzen. Cashewkerne stellen ein Allergen dar, welches auch in geringen Dosen allergene Atembeschwerden hervorrufen können. Auch Übelkeit und Hautreizungen können vorkommen. Davon betroffen sind in der Regel nur die Erdnussallergiker, bei denen es bis zu einem apokalyptischen Schock kommen kann. Laut EU Verordnung Nr. 1169/2011 müssen alle Cashewkerne als Inhaltsstoffe deshalb auf Lebensmitteln deklariert werden.

Als beliebte Beigabe und als Snack für zwischendurch sind die Cashews aber auch eine sehr wichtige „Zutat“ für diverse Süßwaren, Müslis, Pestos und für einige Getreideprodukte.

Cashewkerne stellen ein Allergen dar, welches auch in geringen Dosen allergene Atembeschwerden, Übelkeit und Hautreizungen hervorrufen können. Betroffen davon sind die Erdnussallergiker, bei denen auch es bis zu einem anaphylaktischen Schock kommen kann.

Wie schon angemerkt, müssen gemäß der  EU-Verordnung Nr. 1169/2011 die Cashewkerne als Inhaltsstoff auf Lebensmitteln deklariert sein.

Deshalb müssen auch in Kanada, in Australien, in den USA und in vielen anderen asiatischen Ländern in der jeweiligen Lebensmittelindustrie die Allergenmanagemente immer den Bestätigungvermerk der Cashewnuss einschließen.

Quelle: Genuss-Suche.de

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