Barolo - Die Pflanze

Barolo - der exzellente, edle rote Wein aus dem Piemont

Die Trauben, aus denen der Barolo hergestellt wird, sind ausnahmslos die Nebbiolo Trauben. Diese Rebsorte finden wir vorwiegend in Norditalien in der Region Piemont und einige wenige in der Lombardei.

Inhaltsverzeichnis:

Soll er prächtige Ergebnisse bringen, sollte der Boden sehr kalkhaltig sein und die Weinberge wollen zwischen 200 und 500 Metern Meereshöhe ihre Heimat haben. Der namensgebende Ort Barolo mit ca. 750 Einwohnern befindet sich rd. 15 km von dem Ort Alba entfernt in südlicher Richtung.

Barolo Weinberge

Die Nebbiolo Trauben lieben feuchte und kühle Nächte. Tagsüber darf es dann schön heiß und sonnig sein. Charakteristisch sind die kleinen Beeren, die den einzigartigen Geschmack des Barolo hervorbringen.

Übrigens befinden sich in unmittelbarer Umgebung der Weinberge weitere Köstlichkeiten, denn aus Alba kommen weiße Trüffel Pilze, und zwar die teuersten der Welt.

Die Ernte

Auf einem, für bedeutende Weingebiete, nur rd. 1.300 Hektar großen Anbaugebiet beginnt die Weinlese erst im späten Herbst. Ab dem Herbst liegen die Weinberge im dichten Nebel, der im italienischen Nebbia heißt und somit auch der Namensgeber für die Rebsorte Nebbiolo ist.

Nach der Ernte werden die Trauben mitsamt ihrer Schale zur Maischgärung 15 bis 20 Tage vinifiziert (fachliche Bezeichnung für Weinherstellung). Nach der Gärung in der Maische muss der Barolo lt. Reglement 38 Monate reifen. 18 Monate davon muss der Barolo im Holzfass reifen. Aber es geht noch weiter: ab 62 Monaten Lagerungszeit, 18 davon in Holz, darf sich ein Barolo Riserva nennen.

DOCG Klassifikation

DOCG war die italienische Abkürzung für Denominazione di Origine Controllata e Garantita. Sie war ein Qualitätsmerkmal für Weine, die aus einem Anbaugebiet mit einer kontrollierten Herkunft stammten. Im Zuge einer EU-Weinmarktordnung wurde diese Bezeichnung durch die Bezeichnung DOP ersetzt.

Allerdings dürfen auch traditionelle Bezeichnungen weiterhin zusätzlich angewendet werden. Der Barolo erhielt die DOCG Klassifikation im Jahr 1980, die ihn schon damals als einen Wein der höchsten Qualitätsstufe mit kontrollierter sowie mit garantierter Herkunft bezeichnete.

Barolo - Haltbarkeit

Um die Härte der Gerbstoffe gänzlich zu verlieren, benötigt der Barolo eine Reifezeit von mindestens drei Jahren bis hin zu 15 Jahren. Dann hat er seine optimale Trinkreife erreicht. Barolo Weine halten sich ohne Probleme 25 bis 30 Jahre. Ein solch alter Wein ist daher ein unglaublicher Trinkgenuss.

Farbe und Geschmack

Der Barolo entwickelt im Laufe seiner Reifezeit seine typische und eindrucksvolle granatrote Farbe, einen hohen Gehalt an Tannin, an Säure und Alkohol sowie ein umfassendes Aroma. Hier entdeckt der Kenner Aromen von Pflaumen, Teer, Lakritze und Rosen.

Er schmeckt zunächst einmal sehr fruchtig und im Laufe der Jahre zunehmend mild nach Mokka, nach Beeren, nach Trüffel und nach bitterer Schokolade. So mancher Genießer schwört darauf, auch Tabak herauszuschmecken.

Barolo schmeckt zu fast allen Fleischgerichten, zu Risotto, zu Pasta und, man höre und staune, zu sehr vielen süßen Speisen und Torten. Auch zu Käse ist der Barolo immer eine gute Wahl.

Rezept

Barolo Wein mit pochierten Birnen und mit Zimt und Vanilleeis

Er galt schon immer als der Könige der Weine und die Königshäuser haben ihm den Kultstatus gegeben. Er gehört heute zu den edelsten Weinen Italiens.
Hier geht es zum Rezept
Barolo Wein mit pochierten Birnen und mit Zimt und Vanilleeis

Quelle: Genuss-Suche.de

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