Mönchspfeffer

Mönchspfeffer

Mönchspfeffer Herkunft

Der Mönchspfeffer hat eine lange Geschichte und eine lange Tradition. Bereits drei Jahrhunderte vor Christus gab es eine Empfehlung von Hippokrates, dem genialen Arzt und Lehrer. Er gilt als der berühmteste Arzt des
Altertums und er empfahl, den Mönchspfeffer gegen bestimmte Erkrankungen und Beschwerden einzunehmen.

Inhaltsverzeichnis:

Die natürliche Heimat des Mönchspfeffers ist und war der gesamte Mittelmeerraum. Die botanische Bezeichnung ist: Vitex agnus-castus. Damit ist er ein Falscher Pfeffer.

Sein Name steht im Zusammenhang mit dem mittelalterlichen Mönchsleben als ein Symbol der Enthaltsamkeit. In den Klostergärten wurden damals viele Gewürze und auch viel Gemüse angebaut. Eines davon war ein, ähnlich wie Pfeffer aussehendes und ähnlich wie Pfeffer schmeckendes, Gewürz, nämlich Mönchspfeffer.

Der Mönchspfeffer (Vitex agnus-castus) ist eine Pflanzenart aus der Gattung Vitex in der Familie der Lippenblütler (Lamiaceae). Er wird in der Umgangssprache auch noch Keuschbaum, Keuschlamm (Übersetzung von lateinisch Agnus castus) oder Liebfrauen-bettstroh genannt, weil er angeblich den Geschlechtstrieb abschwächt. Weitere Namen sind Abrahamstrauch, Athenbaum, Pfeffersalz und Tanis.

Mönchspfeffer Pflanze und Ernte

Die Mönchspfefferpflanze wird etwa 3 bis 3,5 Meter hoch und fast ebenso breit. Seine Stark duftenden Blüten erzeugen die Früchte. Schon seine Blätter entwickeln früh ein würziges Aroma, welches auch schon sehr an Pfeffer erinnert.

Die gereiften Früchte des Mönchspfeffers werden direkt nach der Blütezeit von Hand geerntet. Dann werden die Früchte gereinigt und in geringer Luftfeuchtigkeit bei maximal 40o sorgsam getrocknet.

Geschmack und Geruch

Als ersten aromatischen Eindruck erinnert der Pfeffer an den Geruch von Salbei. Sein Geschmack ist dem schwarzen Pfeffer durchaus ähnlich. Er kommt sowohl würzig als auch scharf daher und hinterlässt einen angenehmen Geschmack.

Verwendung

Der Mönchspfeffer war im Mittelmeerraum überwiegend als eine Heilpflanze bekannt. Die Mönche verehrten den Mönchspfeffer als Mittel zur Keuschheit und als Mittel ge-gen das “Böse“ überhaupt.

Er wuchs und wächst auch heute noch wildwachsend in der Nähe von Flussläufen und in der Nähe von Meeresküsten.

In der heutigen Küche wird dieser leichte Pfeffer zu vielen mediterranen Speise immer noch und neuerdings auch wieder gern verwendet.

Er passt eigentlich zu allen Speisen, zu denen man auch den normalen schwarzen Pfeffer verwenden würde; also besonders zu Fisch– und Fleischgerichten, zu Suppen, zu Soßen, zu Eintöpfen zu Salaten (Tomatensalat ganz besonders) und zu vielen Desserts mit Eis und Schokolade.

Viele Apotheken bieten auch Teemischungen aus Samen von getrocknetem Mönchspfeffer an.

Quelle: Genuss-Suche.de

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