Schwarzer Pfeffer

Schwarzer Pfeffer

Schwarzer Pfeffer Herkunft

Der heute bei uns so beliebte und sehr geschätzte schwarze Pfeffer hat eine lange Geschichte. Er blickt auf eine Tradition von einigen Tausend Jahren zurück. Als es schon Plantagen für den Tee Anbau und den Reis-Anbau gab, war der Pfeffer Anbau noch nicht bekannt, aber es gab schon einige Gewürze.

Inhaltsverzeichnis:

Seine Heimat war und ist überwiegend Indiens Malabarküste. Diese Küste liegt im Süd-indischen Bundesstaat Kerala. Der schwarze Pfeffer gehört zu der Familie der ca. 3.000 Pfeffergewächse. Sein botanischer Name ist Piper Nigrum. Alle Arten mit der Bezeichnung Piper sind echte Pfeffer.

Der schwarze Pfeffer kam wesentlich später in unsere Region als der Langpfeffer. Der Lange Pfeffer war vorherrschend und verschwand leider für lange Zeit. Heute ist er aber wieder voll im Trend. Verantwortlich für den Einzug von Pfeffer in unsere Regionen war Alexander der Große von Makedonien, der etwa 300 vor Christus den Pfeffer nach Europa brachte.

Heute ist der schwarze Pfeffer das mit Abstand am meiste genutzte Gewürz auf der Welt. Es wird täglich in vielen Millionen Haushalten genutzt. Salz und Pfeffer stehen oft direkt zusammen und sind häufig das Hauptgewürz in der Küche. Dabei wird der Pfeffer nicht nur wegen seiner Würzkraft, sondern auch für seine Heilwirkungen geschätzt.

Schwarzer Pfeffer - Pflanze und Ernte

Wer die Pfefferpflanze erstmals in seinem Leben sieht, ist erst einmal überrascht. Die Pflanze ist unscheinbar, ist grün und klettert munter an hohen Bäumen, die ca. 10 bis 12 Meter hoch sein können, oder aber z.B. in Plantagen an Stämmen bis zu 5 Metern.

Die Pfefferpflanze des schwarzen Pfeffers ist der Ursprung aller Pfeffersorten, die es bis heute gibt. Die grüne Pflanze bildet kleine Blüten und die Pfefferbeeren, die in Trauben-form heranwachsen. Sie werden in der Regel als grüne Beeren auch heute noch von Hand geerntet.

Ihre endgültige Farbe, wenn sie denn nicht grün bleiben sollen, erhalten sie durch Fermentation und Trocknung (schwarzer Pfeffer) oder durch eine Wässerung (Weißer Pfeffer). Nur in bestimmten Regionen lassen sich rote Pfefferbeeren herstellen, da hierzu eine besonders lange Trocknung notwendig ist, die oftmals in der Regenzeit nicht mehr möglich ist. Beispiele für echten Roten Pfeffer sind der Kampot Pfeffer und der Pondicherry Pfeffer.

Geschmack und Geruch

Pfeffer schmeckt, ja wie denn nun? Auf jeden Fall schmeckt er natürlich pfeffrig; das heißt: ziemlich scharf und würzig und für die meisten Verbraucher eben sehr angenehm.

Seinen Geruch kann man schon erahnen, wenn man mal ein Pfefferkorn mit Daumen und Zeigefinger zerreibt. Wird der Pfeffer gemörsert oder gemahlen verströmt er einen ganz wunderbaren würzigen Duft, der mit keinem anderen Lebensmittel erzeugt werden kann. Es gilt die Regel: Je frischer ein Pfeffer, so stärker ist auch sein Geruch.

Schwarzer Pfeffer - Heilwirkung

Der schwarze Pfeffer ist seit seiner Entdeckung bekannt für seine Heilkraft. Dafür ist der Piperingehalt verantwortlich. Dieses Piperin erzeugt die Schärfe. Im schwarzen Pfeffer finden wir mit bis zu knapp 10 Prozent den höchsten Piperingehalt aller Pfeffersorten. Der grüne Pfeffer bietet ca. 5 %, der rote Pfeffer enthält etwa 3%, und der weiße Pfeffer nur noch 0,5 % Piperin.

Durch den Piperingehalt fördert der Pfeffer die Fettverbrennung; zudem wirkt er entzündungshemmend, blutdrucksenkend und er hat konservierende Eigenschaften.

Verwendung

Pfeffer ist es eines der beliebtesten Gewürze und ein Allrounder. Weltweit steht er bis heute in jedem Haushalt. Und es wird so gut wie jedes Gericht mit ihm gewürzt. Man schätzt ihn heute wie damals nicht nur für seine Würzkraft, sondern auch für seine blutdrucksenkenden, entzündungshemmenden, konservierenden und keimtötenden Eigenschaften.

Da schwarzer Pfeffer universell einsetzbar ist, kann er zu allen Speisen, wie Fleisch, Fisch, Suppen, Eintöpfen, Gemüse und neuerdings natürlich auch zu Süßspeisen wie Eis und Schokolade verwendet werden.

Quelle: Genuss-Suche.de

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