Acajuöl

Acajuöl

Aus dem nördlichen Teil von Brasilien grüßt uns der Kaschubaum, der uns das begehrte Acajuöl liefert.Er verdankt seine Präsenz in Afrika und Indien seit Mitte des 16. Jahrhunderts den zu dieser Zeit weltweit präsenten Portugiesen. Heutzutage ist er ein gezüchtetes Exemplar in den Regionen von Mittel- und Südamerika. Aber auch in Asien ist er bekannt und beliebt.

Inhaltsverzeichnis:

Der Kaschubaum liefert die Früchte, aus denen das Acajuöl gewonnen wird. Bei diesem Baum handelt es sich um bis zu ca. 15 Meter hohe Exemplare oder auch um niedrig wachsende Sträucher.

Früchte der Kaschubäume

Die Früchte der Kaschubäume sind die Kaschuäpfel. Auf den Kaschuäpfeln wachsen nierenförmige Nüsse (Cashewkerne). Nach wie vor sind vor allem die wildwachsenden Exemplare der Kaschubäume, die als Hauptlieferanten der Nüsse gelten. Die allgemein als Nüsse bezeichneten Cashews sind eigentlich aber eine Steinfrucht. Da Nüsse allgemein als fetthaltige Kerne bekannt sind, war es naheliegend, für die Gruppe der Speiseöle ein besonderes Speiseöl aus den Früchten des Kaschubaums zu erzeugen: Das Acajuöl.

Auch heute noch stammt nur ca. 30% der Ernte aus professionellem Anbau. Ein Kaschubaum produziert etwa 50 bis 75 Kilogramm Nüsse pro Jahr. Die Ernte der Kaschuäpfel erfolgt entweder durch das Abpflücken der Früchte oder man wartet, bis diese auf den Boden herunterfallen.

Acajuöl

Gewinnung Acajuöl

So oder so, die Früchte müssen getrocknet werden und das geschieht durch die Sonneneinstrahlung in den tropischen Gegenden. Auch nach dem Trocknen der Kaschuäpfel werden sie noch einige Zeit gelagert, ehe sie zu Acajuöl weiterverarbeitet werden.

Es erfolgt eine Röstung der Nüsse. Diese Röstung bewirkt, dass die Schale brüchig wird und sich dann leicht lösen kann. Nun können dann endlich die Samen durch das Auspressen das begehrte Öl erzeugen.

Das durch die (Kalt-) Pressung der Samen gewonnene Öl (ca. 60 % der Kerne/Samen) ist das eigentliche Acajuöl.

Wie gesund ist dieses Öl?

Das Acajuöl ist außerordentlich reich an Vitaminen und Mikroelementen. Außerdem ist dieses Öl mit einem optimalen Verhältnis der Fettsäuren ausgestattet. Das Acajuöl- Cashewkernöl imponiert durch antibakterielle und antimikrobielle Wirkungen. Die Fettsäuren haben einen positiven Einfluss auf das Herz- Kreislaufsystem. Die ungesättigten Fettsäuren der Öle bewirken allgemein eine Senkung des Cholesterinspiegels und einen geringeren Blutdruck.

Geschmack, Farbe und Geruch von Acajuöl

Das Acajuöl hat einen süßlichen und mandelähnlichen Geschmack. Es ist bei Temperaturen um 20 Grad Celsius flüssig und hat eine hellgelbe Farbe. Das Öl ist geruchsneutral, hat also keinen auffälligen Geruch.

Fazit:

Cashewöl – Acajuöl verfügt über einen Säuregehalt von ca. 58%, was ein guter Wert ist. Es besitzt damit einen guten Ausgleich von sogenanntem guten Cholesterin HDL und sogenanntem schlechten Cholesterin LDL.

Das Öl ist zudem völlig ohne Kohlehydrate und generell gänzlich zuckerfrei. Diese Eigenschaften machen dieses Öl zum optimalen Grund, es in der Küche für Salate und Süßspeisen zu verwenden.

Vielerorts wird es auch in der Kosmetik, in der chinesischen Medizin und im ayurvedischen Bereich eingesetzt. Dort ist die Anwendung im traditionellen Arzneibuch dokumentiert.

Dort wird die erfolgreiche Anwendung bei Arthritis, Ekzemen, Nierenbeschwerden und bei Rheuma beschrieben.

Dieses Öl ist ein wahres Allroundöl.

Quelle: Genuss-Suche.de

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