Sanddornöl

Sanddornöl

Der Sanddorn, der Lieferant vom Sanddornöl, ist uns als ein heimischer Strauch wohlbekannt. Der Sanddorn ist ein dorniger Strauch mit orangeroten Früchten. Er kann sowohl als ein weideähnlicher Strauch als auch als Baum vorkommen. Der Strauch wird etwa 1,5 Meter bis 3,5 Meter hoch. Als aufrechter Baum wird er bis zu 7 Meter hoch.

Inhaltsverzeichnis:

Die Früchte – Der Ursprung vom Sanddornöl

Roh genossen sind diese Früchte nur etwas für absolute Liebhaber, da sie sehr herb und sauer sind. Dabei enthalten sie aber etwa 15 % mehr Vitamin C als unsere Vitamin C Bomben, die Zitronen. Das leckerste jedoch ist das Sanddornöl, jedenfalls wenn es nach den Geschmacksphilosophen geht.

Der Ursprung des Sanddorns liegt einerseits als eine von zwei Unterarten, die sogenannte maritime Unterart, in den Anliegerstaaten von Nordsee und Ostsee. Als eine zweite Unterart gilt eine kontinentale Unterart, die uns aus dem Hochland von Pamir, dem Kaukasus und dem tibetischen Hochland bekannt ist.

Sanddornöl und Sanddornfruchtfleischöl

Aus dem Sanddorn werden zwei verschiedene Öle gewonnen. Zunächst einmal das Sanddornkernöl und dann das Sanddornfruchtfleischöl.

Beide Öle sind gesund und weisen eine Anzahl vieler wertvoller Inhaltsstoffe auf. Eines der Öle, das Sanddornfruchtfleischöl, ist ein tolles Speiseöl und aus der Küche nicht mehr wegzudenken, wenn man es denn erst einmal entdeckt hat.

Das Sanddornöl ist ein ausgezeichnetes Hautpflegeöl und wird demzufolge nur zu kosmetischen Zwecken verwendet.

Gewinnung von Sanddornöl

Die Ernte der Sanddornfrüchte erfolgt per Hand. Das ist infolge der vielen Dornen oftmals nicht ganz einfach. Ähnlich der Ernte von Oliven, werden die Früchte mit der Hand geerntet, oder aber mit Metallharken von den Zweigen abgestreift.

Danach erfolgt das Verlesen der Früchte aus der Menge von Zweigen, Dornen und anderen Fremdkörpern. Nun werden die Früchte gewaschen und für die weitere Verarbeitung vorbereitet. Der nächste Arbeitsschritt ist dann das Trennen der Frucht in Kerne und Fruchtfleisch.

Für beide Ölsorten werden mittels Kaltpressung gewonnen; es entsteht das natürliche und sehr hochwertige Öl.

Sanddornöl - Geruch – Farbe – Geschmack

Das Sanddornfruchtfleischöl hat eine dünne Konsistenz und ist durch den Farbstoff Carotinoid von orangeroter oder dunkelroter Farbe. Es hat den typischen Sanddorngeschmack und einen frischen, fruchtigen und süßen Geruch.

Das Sanddornkernöl hat dagegen sehr wenig Farbstoffe, es ist sehr hell bis fast farblos. Die gleiche Typisierung findet sich auch beim Geruch und beim Geschmack. Es ist weder irgendwie auffällig noch andersartig, eigentlich ist es ziemlich neutral.

Sanddornöl - Verwendung

In der Küche hatte das Sanddornfruchtfleischöl völlig zu Unrecht bisher noch keine überragende Bedeutung. Das liegt an der Handarbeit für die Ernte und macht das Produkt entsprechend teuer.

Allerdings ändert sich das seit einigen Jahren ganz erheblich, da Kochprofis und Gourmets den einzigartigen Geschmack dieses Öles für sich entdeckt haben und das teure Öl mit weniger teurem Öl ein wenig vermischen. Dabei behält das gemischte Öl das unverwechselbare Aroma vom Sanddorn.

Das Fruchtfleischöl wird zu fruchtigen Salaten und zu Smoothies oder Desserts in wenigen Tropfen gegeben und verleiht dem Produkt einen bisher noch nicht gekannten Geschmack.

Das Öl wird grundsätzlich nur kalt verwendet, da es zum Braten einfach zu schade ist.

In der Kosmetik wird das Sanddornkernöl für unser größtes Organ, der Haut, vielfach verwendet. Die pflegende, schmerzlindernde und entzündungshemmende Wirkung des Öles sind seit vielen Jahrhunderten bekannt.

Inzwischen werden viele Pflegeprodukte, die Sanddornöl enthalten, in Pflegeölen, Tagescremes und Nachtcremes verwendet. Als Massageöl ist es ebenfalls von großer Bedeutung und auch als Duftöl und ätherisches Öl bietet es viele Anwendungsmöglichkeiten.

Haltbarkeit

Wie auch viele andere Pflanzenöle punktet das Sanddornöl mit einer langen Haltbarkeit. Es wird eigentlich niemals schlecht. Dafür die Fettsäuren, die den Bakterien keine Möglichkeit zur Entfaltung geben.

Allerdings sollte das Öl unbedingt kühl und dunkel aufbewahrt werden, da eine zu starke Sonneneinstrahlung die Eigenschaften der Fettsäuren verändert. Das führt zu Aromaverlusten und der Gefahr, dass das Öl ranzig wird.

Inhaltsstoffe

Bei beiden Ölsorten des Sanddorns finden wir Vitamin E und in der Fruchtfleischvariante auch Vitamin C und Vitamin B 12. Der größte Teil der enthaltenen Fettsäuren sind ungesättigte Fettsäuren. Das macht das Sanddornöl zu einem sehr gesunden Öl.

100 Gramm Sanddornöl enthalten:

Quelle: Genuss-Suche.de

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